Das wäre das Cover gewesen

Nicht nur unsere Musik nimmt einen langen Weg, bevor sie auf Euren Abspielgeräten landet, auch die Verpackung – die in diesen digitalen Zeiten ja gar keine Verpackung mehr ist. Als wir im Spätsommer unsere EP „Superspreader“ herausgebracht haben, erschien sie mit dem dritten Coverentwurf. Zumindest wenn man die vielen ersten Tests und Skizzen nicht mitzählt.

Klar war von Anfang an, dass sie den orange-grünen Farbkontrast wieder mitbringen würde, den Ihr schon von der Single „Absolut“ kennt. Schließlich wird die Farbkombi auch das Erkennungsmerkmal für das kommende „Absolut“-Album sein, und auch „Superspreader“ enthält ein vorab ausgekoppeltes Stück aus dem Album. Man darf im Downloadstore durchaus sehen, was da zusammengehört. Aber dass es schon jetzt vier statt zwei Farbfelden geben würde, von dieser Idee haben wir uns dann wieder verabschiedet; Ihr werdet noch sehen, warum.

Am Ende haben wir das Coronavirus in die Mitte gesetzt, um mit den Textstreifen das Superspreading aus dem Titel versinnbildlichen zu können: Der Sau-Bazi von Virus strahlt in alle Richtungen aus.

Warum wir Euch das heute mitteilen? Ganz einfach: Auf dieser Blogseite mit Bandnachrichten stehen einfach noch ganz schön viele Weihnachtstexte. So langsam müssen die mal von der Seite verschwinden. (Und im Ernst: Wir mögen bei anderen Bands solche Werkstattberichte ganz gerne.)