FAQ

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Wer seid Ihr eigentlich?

Wir sind Helmut Lang, Johannes Lorentzen, Matthias Kaufmann und Andreas Voigt. Wir machen Musik, unter dem Namen Kaktus Klub.

Und was für Musik macht Ihr?

Vor allem parodieren wir Genres, wenn auch nicht immer, zum Beispiel neulich mit unserer Volksmusik-Nummer, holleraduljö. Wir sind früher mal als Musikkabarett aufgetreten. Jetzt machen wir Studioaufnahmen, aber die Haltung ist dieselbe. Unser mission statement: Was darf Satire? Grooven! Wir sind die Musiksa-Tiere des Pop. Und schuld an 8 Prozent aller miesen Wortspiele weltweit.

Geht’s Euch nur um den Quatsch, oder macht Ihr auch schöne Musik?

Also, bitte! Hört doch einfach mal rein. Unsere Parodien sind stets liebevoll, unser Ziel ist, dass alle Spaß an unserer Musik haben (nicht bloß wir). Allerdings kennen wir da keine Stilgrenzen, auch wenn wir Sprechgesang ein bisschen überdurchschnittlich oft dabei haben. Wir haben schon Punk gespielt, Barjazz, Funk, Folk, Hiphop…

Wird man von Euch noch hören?

Klar. Aber das setzt voraus, dass man unsere Songs spielt. Wir sind zwar Profis, aber nicht als Musiker. Wir haben alle einen Job jenseits des Showbiz, den wir ganz gerne machen; unsere Musikprojekte sind nicht unser Beruf. Aber immerhin sind wir so auch in unserer Freizeit weg von der Straße.

Tretet Ihr auch mal wieder auf?

Nö. Wir wohnen so weit auseinander – Proben unmöglich. Aber ab und zu treffen wir uns und machen Aufnahmen. Dazwischen basteln wir zu Hause an den Songs und schicken die Ergebnisse hin und her. Das macht Spaß, probiert’s mal aus.

Im Dezember 2017 habt Ihr eine Weihnachts-EP rausgebracht und zwei Jahre zuvor schonmal eine Weihnachtssingle. Ist Weihnachten Euer Standardthema?

Voll nicht. Die Single ist aus den Stores verschwunden, weil wir mit dem Musikvertrieb von damals  nicht mehr zusammenarbeiten. Deswegen haben wir das Lied „Wonderful X-mas Time“ neu herausgebracht, damit es erhältlich bleibt. Und weil’s so schön ist, haben wir uns ein bisschen ausführlicher mit der Thematik beschäftigt und eine EP mit vier Stücken daraus gemacht. Das war’s aber mit Weihnachten für uns. Dass wir musikalisch bunter sind, haben wir ja mit der EP „Rebell“ bewiesen. Wie wir demnächst weitermachen wollen, steht hier.

Plant Ihr auch mal ein Album?

Derzeit ist unsere Lieblingsform das Mini-Album, also eine Zusammenstellung von vier bis sechs Songs. Größere Einheiten finden wir gar nicht so schlau. Wir haben das hier mal ausführlich erklärt.

Warum eigentlich „Kaktus Klub“?

Das ist Tradition. Unser früherer Name lautete Comedian Rhythmists. Den konnte keiner aussprechen. Damals fanden wir das lustig. Heute, mit immer mehr dritten Zähnen, haben wir selbst allmählich Probleme. „Kaktus Klub“ geht derzeit noch ganz gut. Außerdem erinnert es an den „kleinen grünen Kaktus“ der Comedian Harmonists. Zu deren Lied hatten wir früher mal fünf Coverversionen im Programm, in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Daher unser neuer Name, in memoriam Kaktus. Siehe das Foto oben.

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