Das kommt (nicht) als nächstes

Pflasterstein

Von unserer „Heimat“-Single haben wir Euch genug erzählt, heute soll es darum gehen, was wir als nächstes vorhaben.

Und da fangen wir mit etwas an, was wir doch nicht machen werden. Nämlich unser nächstes Release mit diesem adretten Pflasterstein als Cover bebildern. So’n Pflasterstein ist ja mehrdeutig: Damit kann man Scheiben einschlagen, aber auch Straßen bauen, ganz nach Façon. Wir haben ihn stilchecht angekokelt und dann gut ausgeleuchtet fotografiert.

Aber auf’s Cover darf er trotzdem nicht. Er trifft’s einfach nicht. Und das ist ja gerade bei einem Steinwurf entscheidend.

Was wir dagegen tatsächlich machen werden: in absehbarer Zeit mal unser fertiges Hiphop-Stück in F-Dur mit 97 BPM veröffentlichen. Die aufmerksameren unter unseren Lesern wissen: Das Stück geistert bereits eine geraume Weile durch diesen Blog, mindestens seit Juni 2017. Und inzwischen steht fest, dass dieser Track (den wir, in aller Bescheidenheit, geil finden) für unsere nächste Veröffentlichung eine Schlüsselrolle spielen wird. Das wird das Titelstück, mindestens.

Und was Ihr auch wissen sollt: Da haben wir noch ein paar andere Nummern in dem Stil gerade am köcheln, druckvoll, elektronisch, sehr tanzbar. Das wird mehr als eine Single, ganz klar. Was Ihr dagegen noch nicht wissen sollt: Wann det Janze erscheint, wa. Denn auf Termine legen wir uns gar nicht mehr gerne fest.

Aber jetzt ist ja auch erstmal Weihnachten.

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What next?

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Gerade wischt Ihr Euch den Tanzschweiß von „Rebell“ von der Stirn oder summt die sinnlose Harmonie von „Irish Rebel“ nach, eben habt Ihr zum HipHop von „Loser 96“ gekopfnickt und zu „Dumme Menschen“ wie eine Flipperkugel über die Tanzfläche gepogt, noch chachachat Ihr eine schöne Fremde mit Hüftschwung an, zum Bossa Nova von „Wir lassen die Puppen tanzen“ – da fragt Ihr Euch schon, was es als nächstes von uns geben könnte, nach unserem Mini-Album „Rebell“. Schließlich haben wir kürzlich geleaked, dass wir an neuen Aufnahmen arbeiten.

Also: What’s next? Wir sagen’s gerade heraus, Ihr dürft von uns kein Album erwarten. Denn Alben mit zehn oder 16 Titeln haben – zumindest für uns – nur Nachteile:

  • Es dauert Ewigkeiten, bis man so ein Ding fertig hat.
  • Damit hat man noch viel mehr Zeit, in der man viel mehr Zeit verplempern kann – Alben sind Prokrastinations-Katalysatoren, ungefähr so wie Doktorarbeiten, Buchmanuskripte oder aufzuräumende Dachbodenabstellkammern.
  • Und wenn man dann in akzeptabler Zeit diese 16 Titel zusammenbekommen will, stockt man die fünf guten Songs eben doch mit elf mittelprächtigen bis vollbeknackten auf.

Für sowas ist uns unsere Zeit zu schade. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit Singles wie „Wonderful X-mas Time“ oder EPs wie „Rebell“ (so heißt das, was wir Mini-Album nennen, im Branchenjargon). Ein bis fünf Songs, das ist eine schöne Größe, die sich leicht mit dem besten Material füllen lässt, das wir gerade in petto haben. Und nur mit dem besten.

Eine Lehre aus „Rebell“ haben wir allerdings gezogen. Wir sind ja an sich große Freunde maximaler musikalischer Abwechslung. Aber es kann sein, dass wir unseren Hörern mit „Rebell“ in dieser Hinsicht sehr viel abverlangt haben. Manche haben uns gesagt, dass ihnen die einzelnen Stücke gut gefallen, sie aber so unterschiedlich sind, dass sie „Rebell“ selten an einem Stück durchhören. Ist halt krass, wenn auf den Punk-Hammer das Jazz-Gesäusel folgt.

Deswegen werden unsere nächsten Mini-Alben ein bisschen homogener sein – mit je einem tragenden Motto, dass sich dafür dann zwischen den Veröffentlichungen unterscheidet, um für Abwechslung zu sorgen. Wie bunt wir’s treiben können, haben wir mit „Rebell“ ja hinreichend klargestellt.

Soweit die Theorie. Und der praktische Plan?

Vermutlich haben wir schon bald eine neue Single fertig. So viel kann man schon verraten: F-Dur, 97 beats per minute. Und im Winter möchten wir gerne wieder ein kleines Mini-Album herausbringen. Ob wir da noch etwas dazwischenquetschen können – mal sehen. Würden wir gern, aber wer weiß. In diesem Sinne heißt es für uns nun: Zurück an die Regler.

Funkstille?

„Sagt mal, läuft bei Euch eigentlich noch überhaupt etwas? Man hört nichts Neues!“ Ups, ja, der letzte Eintrag hier ist drei Wochen her. Culpa nostra. Zum Trost schenken wir Euch ein eher mittelmäßiges Foto eines Chamäleons. Schön bunt, colour your life und so.

Der Grund für die Ruhe ist allerdings: unsere emsige Arbeit daran, dass es bald wieder etwas zu hören gibt. Wir haben uns vor ein paar Tagen zu einer Session getroffen. Und weil wir so irre viel vorhaben und so irre wenig Zeit, haben wir diesmal, anders als die Male davor, nicht nebenbei noch die Social-Media-Kanäle geflutet und alberne Sessionfotos geschossen. Wir haben jede freie Minute in unsere kommenden Releases gesteckt.

So haben wir an nur zwei Tagen:

  • Einen begonnenen Song fertig getextet
  • Alle Vocals dieses Songs aufgenommen
  • Die ziemlich aufwändigen mehrstimmigen Vocals einer fertig geschriebenen Ballade (!) aufgenommen
  • Erste Gitarrentracks für einen ganz neuen Song getestet
  • Eine komplett neue Soulnummer konzipiert, arrangiert und in großen Teilen aufgenommen
  • Die Filmaufnahmen für ein komplett neues Musikvideo gemacht

Wahnsinn, oder?

In den kommenden Wochen werden wir mit dem neuen Material was Schönes basteln. Es bleibt also nicht lange so still. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch die Zeit ja mit unserem aktuellen Mini-Album „Rebell“ vertreiben.