Wenn das mal gut geht

Wir sind wieder fit und basteln an neuer Musik. Das an alle, die seit unserem Blogpost vom 7. Januar ihr Haus nicht ohne Trauerflor am Oberarm verlassen haben: Danke für die Genesungswünsche.

Was wir so basteln? Das wird eine ganz krude Mischung. So viel: Der Refrain klingt (zumindest derzeit noch) nach einer Kreuzung aus Vangelis und Barclay James Harvest. Absicht war das nicht – wenn das mal gut geht.

Was wir demnächst so vorhaben, berichten wir Euch bald auf diesem Kanal. So lange  empfehlen wir Vangelis.

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Gestatten: Kaktus Klub.

Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Gibt es ein Leben jenseits der Musik?

Die großen, grundlegenden Fragen, die man sich zu uns stellen könnte, werden immer auf unserer Seite „FAQ“ beantwortet. Gerade haben wir die Seite auf den aktuellen Stand gebracht.

Passend zur Jahreszeit: Eine Überdosis Weihnachten

Layout Cover X-mas Time Goldschrift Gloriole

Wir hatten Euch neulich schonend darauf vorbereitet, dass unsere erste Single, das Stück „Leukoplast“ bald aus allen Download- und Streamingshops verschwinden wird – wenn auch nur zeitweilig, denn wir tilgen das Stück ja nicht wirklich. Wir bewegen es nur von unserem früheren Musikvertrieb zu unserem aktuellen Label. Details siehe hier.

Es gibt aber noch einen zweiten Track, wo die Dinge so liegen: Unsere grandiose Weihnachtspop-Nummer „Wonderful X-mas Time“. Jaja, bitte keine Tränen jetzt.

So schlimm wie bei „Leukoplast“, wo wir noch nicht wissen, wann das Stück wieder laufen wird, ist es in diesem Fall immerhin nicht. Denn unser Plan sieht vor, dass wir die Nummer pünktlich zur Weihnachtspop-Saison wieder am Start haben. Damit Ihr „Last Christmas“ und Konsorten Paroli bieten könnt.

Und noch besser: „Wonderful X-mas Time“ wird nicht mehr nur als Single erhältlich sein, sondern als EP. Geplant sind derzeit vier Tracks, die alle zur besinnlichen Zeit passen. Schon klar, kann man sich im Moment noch nicht so gut vorstellen, am Ende des Sommers. Aber wir haben gerade bei der Vorbereitung diebischen Spaß.

Da wird es dann „Wonderful X-mas Time“ in Überdosis geben: Die Single-Version, die Ihr schon alle kennt, plus eine Extended Version, ungefähr mit der Spieldauer einer Weihnachtsmette im Vatikan. Und dann kommt noch das ein oder andere Stück dazu – Überraschung. Also: Auf diesen Abschied könnt Ihr Euch wirklich freuen. Am besten, Ihr schmeißt das Lied gleich mal an.

Sag zum Abschied leise „Leukoplast“

Cover Leukoplast Spielzeugtrabi

Ihr Lieben, das fällt uns jetzt nicht leicht: Wir nehmen Abschied, von unserer allerersten kommerziell erwerblichen und allüberall streambaren Single „Leukoplast“. Die wunderbare 90er-Jahre-Techno-Pop-Hymne auf den Trabbi, auf den verständnislosen Westen und auf den Mauerfall, sie steht nur noch bis etwa Mitte Oktober in den Downloadstores, zum Beispiel bei Google, Amazon oder Apple Music.

Das ist ja entsetzlich, werdet Ihr sagen, warum tut Ihr etwas so herz- wie stilloses?

Nun, ganz einfach: Als unsere erste Single haben wir „Leukoplast“ noch bei dem Musikvertrieb YouTunez rausgebracht. Ganz netter Laden, hat schon gepasst, damals. Inzwischen haben wir es aber viel besser: Wir sind bei einem richtigen Label, bei den famosen Jungs von Éclaire. Und wir haben uns entschieden, in Zukunft nicht mehr zweigleisig zu fahren, die Verträge mit YouTunez lassen wir auslaufen.

Die gute Nachricht: „Leukoplast“ kommt wieder. Wir werden das gute Stück an passender Stelle wieder anbieten. Wann, das wissen wir selbst noch nicht so genau. Aber die Voraussetzung dafür ist, dass es erst aus dem YouTunez-Katalog genommen wird – doppelt am Markt geht nicht.

Deswegen: Hört „Leukoplast“ noch, so lange es geht, Wir wissen schließlich noch nicht, wie lange die Durststrecke sein wird.

 

What next?

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Gerade wischt Ihr Euch den Tanzschweiß von „Rebell“ von der Stirn oder summt die sinnlose Harmonie von „Irish Rebel“ nach, eben habt Ihr zum HipHop von „Loser 96“ gekopfnickt und zu „Dumme Menschen“ wie eine Flipperkugel über die Tanzfläche gepogt, noch chachachat Ihr eine schöne Fremde mit Hüftschwung an, zum Bossa Nova von „Wir lassen die Puppen tanzen“ – da fragt Ihr Euch schon, was es als nächstes von uns geben könnte, nach unserem Mini-Album „Rebell“. Schließlich haben wir kürzlich geleaked, dass wir an neuen Aufnahmen arbeiten.

Also: What’s next? Wir sagen’s gerade heraus, Ihr dürft von uns kein Album erwarten. Denn Alben mit zehn oder 16 Titeln haben – zumindest für uns – nur Nachteile:

  • Es dauert Ewigkeiten, bis man so ein Ding fertig hat.
  • Damit hat man noch viel mehr Zeit, in der man viel mehr Zeit verplempern kann – Alben sind Prokrastinations-Katalysatoren, ungefähr so wie Doktorarbeiten, Buchmanuskripte oder aufzuräumende Dachbodenabstellkammern.
  • Und wenn man dann in akzeptabler Zeit diese 16 Titel zusammenbekommen will, stockt man die fünf guten Songs eben doch mit elf mittelprächtigen bis vollbeknackten auf.

Für sowas ist uns unsere Zeit zu schade. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit Singles wie „Wonderful X-mas Time“ oder EPs wie „Rebell“ (so heißt das, was wir Mini-Album nennen, im Branchenjargon). Ein bis fünf Songs, das ist eine schöne Größe, die sich leicht mit dem besten Material füllen lässt, das wir gerade in petto haben. Und nur mit dem besten.

Eine Lehre aus „Rebell“ haben wir allerdings gezogen. Wir sind ja an sich große Freunde maximaler musikalischer Abwechslung. Aber es kann sein, dass wir unseren Hörern mit „Rebell“ in dieser Hinsicht sehr viel abverlangt haben. Manche haben uns gesagt, dass ihnen die einzelnen Stücke gut gefallen, sie aber so unterschiedlich sind, dass sie „Rebell“ selten an einem Stück durchhören. Ist halt krass, wenn auf den Punk-Hammer das Jazz-Gesäusel folgt.

Deswegen werden unsere nächsten Mini-Alben ein bisschen homogener sein – mit je einem tragenden Motto, dass sich dafür dann zwischen den Veröffentlichungen unterscheidet, um für Abwechslung zu sorgen. Wie bunt wir’s treiben können, haben wir mit „Rebell“ ja hinreichend klargestellt.

Soweit die Theorie. Und der praktische Plan?

Vermutlich haben wir schon bald eine neue Single fertig. So viel kann man schon verraten: F-Dur, 97 beats per minute. Und im Winter möchten wir gerne wieder ein kleines Mini-Album herausbringen. Ob wir da noch etwas dazwischenquetschen können – mal sehen. Würden wir gern, aber wer weiß. In diesem Sinne heißt es für uns nun: Zurück an die Regler.

Funkstille?

„Sagt mal, läuft bei Euch eigentlich noch überhaupt etwas? Man hört nichts Neues!“ Ups, ja, der letzte Eintrag hier ist drei Wochen her. Culpa nostra. Zum Trost schenken wir Euch ein eher mittelmäßiges Foto eines Chamäleons. Schön bunt, colour your life und so.

Der Grund für die Ruhe ist allerdings: unsere emsige Arbeit daran, dass es bald wieder etwas zu hören gibt. Wir haben uns vor ein paar Tagen zu einer Session getroffen. Und weil wir so irre viel vorhaben und so irre wenig Zeit, haben wir diesmal, anders als die Male davor, nicht nebenbei noch die Social-Media-Kanäle geflutet und alberne Sessionfotos geschossen. Wir haben jede freie Minute in unsere kommenden Releases gesteckt.

So haben wir an nur zwei Tagen:

  • Einen begonnenen Song fertig getextet
  • Alle Vocals dieses Songs aufgenommen
  • Die ziemlich aufwändigen mehrstimmigen Vocals einer fertig geschriebenen Ballade (!) aufgenommen
  • Erste Gitarrentracks für einen ganz neuen Song getestet
  • Eine komplett neue Soulnummer konzipiert, arrangiert und in großen Teilen aufgenommen
  • Die Filmaufnahmen für ein komplett neues Musikvideo gemacht

Wahnsinn, oder?

In den kommenden Wochen werden wir mit dem neuen Material was Schönes basteln. Es bleibt also nicht lange so still. In der Zwischenzeit könnt Ihr Euch die Zeit ja mit unserem aktuellen Mini-Album „Rebell“ vertreiben.

Ein Bild von einem Song

So, jetzt sitzen wir also da und warten. Darauf, dass die Tracks unseres Minialbums bei den Stores und Streamingdiensten landen. Und was machen wir so lange?

Wie wäre es mit Bildchengucken? In unserem digitalen Beiheft bekommt jeder Song seine eigene Covergestaltung, jeweils passend zum musikalischen Stil. Hier seht Ihr die Grafiken, die wir dafür gestaltet haben. Welche gefällt Euch am besten? Wir mögen vor allem das Motiv von „Wir lassen die Puppen tanzen“, weil es klassische Blue-Note-Scheiben aus der Bossa-Nova-Ära zitiert.

Ein Cover fehlt freilich noch: Das von unserem Titelsong. Top Secret. Wir halten’s ja auch kaum noch aus, diese ganze Geheimniskrämerei. Müssen wir aber jetzt durch, ist bald geschafft.

Fotos und Gestaltung: Special K. Außer Foto „Irish Rebel“, von Frank Patalong.