Oh Happy Cactus

Ihr gehört zu den Unglücklichen, die uns damals noch nicht kannten, als wir uns noch „Comedian Rhythmists“ nannten? Und die kein Exemplar von unserer wunderbaren Live-CD „Kaktus“ kaufen konnten, die wir Ende 1998 produziert haben?

Von Zeit zu Zeit zeigen wir Euch hier, was damals so drauf war, auf der Scheibe. Diesmal: „Oh Happy Cactus“. Ja, das ist eine englische Version von „Mein kleiner grüner Kaktus“. Von dem Stück haben wir damals diverse Genreparodien gespielt, unter anderem als Blues, als Renaissance-Madrigal und als A-cappella-Techno-Track, selbstverständlich alles selbst geschrieben. Zu diesem Zyklus gehört „Oh Happy Cactus“ – als Gospel-Fassung.

Die Aufnahme ist roundabout 1996 entstanden, als Zugabe bei einem Auftritt in der Disharmonie in Schweinfurt, wie man an einer Stelle sogar deutlich hören kann. Ebenso, wie man hört, dass wir eigentlich schon ein ganzes Konzert hinter uns haben.

Wir hoffen, Euch macht das alte Live-Schätzchen viel Spaß. Den Blues aus dem Kaktus-Zyklus habt Ihr ja leider verpasst, den gab es als exklusiven Bonus für alle, die unsere EP „Rebell“ vorbestellt haben. Dafür immer noch erhältlich, ebenfalls live und ebenso alt: das Stück „Hip Hop Helau“.

Advertisements

Da Drum, live mit Chor

Kaufi dramatisch.jpg

Es ist wieder so weit: Die Rhythm & Voice Connection stellt am kommenden Sonnabend ihr neues Programm vor. Und Matthias „Da Drum“ Kaufmann, der Mann mit dem Schlagzeug im Mund, ist mit dabei, um einige Stücke mit seiner Live-Drum-Imitation zu pimpen.

Übrigens ist das komplette Programm der Connection, einem Hamburger Jazz-und-Soul-Chor, ein Knüller: Lucas Graham („Seven Years“), Paul Simon („Fifty Ways to Leave Your Lover“), Chaka Khan („Ain’t Nobody“) und so weiter. Rund 20 kleine und große Überraschungen, mit Chor, Gesangssolisten, Band. Das wird prall und bunt!

Zum mitschreiben:

Lost & Found – das neue Programm der Rhythm & Voice Connection
Samstag, 28. April 2018, 19:30 Uhr
Aula der Stadtteilschule Eppendorf, Curschmannstraße 39
Tickets für 10,50€ / 8,50€ (An der Abendkasse oder direkt hier)

See you!

Frohe Ostern mit dem Christkind

Wir wünschen Euch allen erquickliche Feiertage. Viel besser als irgendwelches Frühlingsgedöns passt zum gegenwärtigen Wetter allerdings unsere Weihnachts-EP „Wonderful X-mas Time“. Und wenn man ehrlich ist: Die Stücke Nr. 2 („Das Christkind kommt“) und 3 („Bescherung“) klingen auch gar nicht nach Weihnachten.

Glaubt Ihr nicht? Hier geht’s zur Hörprobe. Und hier gleich zur ganzen EP.

Irische Rebellen in Großbritannien

cover_irish_rebel_kl

Hin und wieder tauchen wir ab in die Maschinenräume der Streamingdienste. Ihr wisst ja: Unsere Mucke gibt es praktisch überall, sei es bei Apple Music, Spotify, Amazon oder Google.

Und siehe da: Das erfolgreichste Stück von uns ist „Irish Rebel“, eine Nummer, die wir an einem einzigen Nachmittag geschrieben haben, als Parodie auf deutsche Bands, die Irish Folk singen.

Da findet sich so manche Überraschung im Datenschatz:

  • „Irish Rebel“, trotz seines Namens, wird in Großbritannien um 50 Prozent häufiger gespielt als in Irland.
  • Als einzige durchgehend englischsprachige Nummer ist es dort sogar ein wenig erfolgreicher als in Deutschland. Und das, obwohl die Textcollage aus echten Folksongs überhaupt keinen Sinn ergibt.
  • Am beliebtesten ist es in den USA, wo es doppelt so oft gespielt wird wie in Irland.
  • In der Ukraine wird es genau so häufig gehört wie in Schweden und Norwegen zusammen.
  • In Australien hat es fünfmal so viele Hörer wie in Frankreich.
  • Über 70 Prozent streamen „Irish Rebel“ auf ihr Smartphone.

Was das alles bedeutet? Keine Ahnung. Aber vielleicht könnt Ihr Euch ja einen Reim darauf machen. Hört es Euch doch einfach an.

Ein dreifach donnerndes…

Wenn Ihr den Satz in der Überschrift korrekt zu Ende bringen könnt, dann ist das folgende Angebot etwas für Euch: Hier kommt die Live-Version unseres allseits beliebten Karnevalsschlagers, „Hip Hop Helau“. Und das Beste ist: Den könnt Ihr nicht nur im Browser anhören, den könnt Ihr auch herunterladen, kostenlos und so legal wie ein Bützje beim Kölsche Straßenkarneval. Einfach auf das Symbol klicken, auf dem der Pfeil nach unten zeigt.

In diesem Sinne: Feiert schön!

P.S.: Wer wissen möchte, wie es zu diesem Stück hiphoppender Fastnachtsfolklore gekommen ist, der kann es hier nachlesen.

Was ist DAT denn?

IMG_5168.jpg

Aus unserer beliebten, aber von einem Massenpublikum weitgehend unbeachteten Reihe „Datenträger, die keine Sau mehr kennt“: Das ist neulich beim Aufräumen aufgetaucht.

Eine Musikkassette? Nein, das Ding ist deutlich kleiner und wird, wie (die ebenfalls ausgestorbenen) Videokassetten nur von einer Seite abgespielt. Es handelt sich um ein DAT, ein Digital Audio Tape. Der Clou: Trotz Tonband wird die Information digital gespeichert, und zwar in deutlich höherer Auflösung als auf CDs. Qualitativ waren DATs so gut, dass sie jahrelang für Profis die Tonträger der Wahl waren. Heute hat man großes Glück, wenn noch jemand ein Abspielgerät dafür hat.

Wir haben auf dieses Exemplar 1994 mehrere Studioaufnahmen gemastert, die wir auf diesen Mehrspurbändern aufgenommen hatten. Wichtiger noch: Dieses Band zeichnete  unseren historischen Liveauftritt im Eberner Rathaushof am 27. Juli 1996 auf. Die besten Aufnahmen davon sind zwei Jahre später auf unserer Live-CD erschienen.

Wenn das mal gut geht

Wir sind wieder fit und basteln an neuer Musik. Das an alle, die seit unserem Blogpost vom 7. Januar ihr Haus nicht ohne Trauerflor am Oberarm verlassen haben: Danke für die Genesungswünsche.

Was wir so basteln? Das wird eine ganz krude Mischung. So viel: Der Refrain klingt (zumindest derzeit noch) nach einer Kreuzung aus Vangelis und Barclay James Harvest. Absicht war das nicht – wenn das mal gut geht.

Was wir demnächst so vorhaben, berichten wir Euch bald auf diesem Kanal. So lange  empfehlen wir Vangelis.