Interview mit einem Scherzkeks

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Vor gut einem Jahr ist unsere EP „Wonderful X-mas Time“ erschienen, am 11. Dezember 2017 veröffentlichte der „Fränkische Tag“ dazu ein Interview mit Matthias, unter der Überschrift „Scherzkekse zum Weihnachtsfest“. Da Ihr alle ja die Zeitung damals gekauft habt, könnt Ihr das Interview hier jetzt digital nachlesen.

Herr Kaufmann, Sie haben mit Ihrer Band Kaktus Klub gerade eine neue EP veröffentlicht, „Wonderful X-mas Time“. Aber so richtig warm ums Herz wird einem dabei nicht.

Matthias Kaufmann: Echt nicht? Dabei haben wir doch einen Kinderchor! Und Schlitten- schellen! Und Glocken!

Schon, aber das klingt alles ironisch.

Da bin ich erleichtert, das soll es auch. Wobei: „Wonderful X-mas Time“ eignet sich auch zum romantischen Kuscheltanz beim Christbaum, wenn man nicht so genau auf den Text hört.

Warum so ironisch?

Wir machen uns als Musiksatiriker gern über Musikstile lustig, diesmal ist das Weihnachtspop. Allerdings ist das ja kein homogener Stil. Im Pop kann alles zur Weihnachtsmusik werden, man muss nur die Schlittenschellen dazu klimpern lassen. Das führen wir in „Wonderful X-mas Time“ vor. Ob ein Hörer das heimelig finden will, muss er selbst entscheiden. Wir zeigen natürlich schon mit dem Cover, dass wir den Kitsch nicht ernst meinen.

Das Cover zeigt einen Weihnachtsmann, der sich gerade auszieht.

Ja, das findet sich im Lied wieder. Es beschreibt einen Weihnachtsabend, an dem es um Sex geht und um Konsum. Also einen ganz normalen abend, wenn wir uns an die Popkultur halten. Konsum ist das Dauerthema der Weihnachtszeit. Und in Weihnachtspopsongs geht es eigentlich immer nur um Liebe, nicht um Weihnachten. So wie in dem Klassiker von Wham, „Last Christmas“.

Sie meinen, ausgerechnet das ist kein echtes Weihnachtslied?

Genau. Es geht in dem Song um einen Flirt auf einer Skihütte. Wenn George Michael nicht im Refrain die Zeitangabe „Last Christmas“ wiederholen würde, könnte das auch zu jeder anderen Jahreszeit spielen. Es gibt da eine Legende: Demnach sollte das Stück zuerst „Last Easter“ heißen. Ich glaube nicht, dass die Geschichte stimmt, aber der Song funktioniert mit Ostern genau so gut. Oder Pfingsten oder Totensonntag.

Ist „Last Christmas“ vielleicht so etwas wie ein Vorbild?

Kommt drauf an, was damit gemeint ist. Jedes Jahr acht Millionen Dollar Tantiemen bekommen, für einen Song, den man vor 30 Jahren aufgenommen hat – das ist natürlich vorbildlich. Ansonsten gehöre ich zu denen, die eher ein bisschen genervt davon sind. Wobei das ja nicht die Schuld von Wham ist, niemand zwingt die Radiosender, das Lied so oft zu spielen. Andererseits: Ohne diese Übersättigung mit „Last Christmas“ hätten wir wahrscheinlich nicht „Wonderful X-mas Time“ aufgenommen.

Und was ist nun Ihr Beitrag zum Weihnachtspop?

Wir machen den Kitsch erträglich. In „Wonderful X-mas Time“, weil wir dazu rappen. Die Nummer „Das Christkind kommt“ haben wir musikalisch gleich so unweihnachtlich angelegt, dass nichts schiefgehen kann. Trotzdem werden da gleich mehrere Weihnachtsklassiker angespielt, wie„Leise rieselt der Schnee“ und „Oh Tannenbaum“. Wir haben daran viel Spaß – und mit etwas Glück nicht nur wir. – RK

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Jetzt sind wir kommerziell geworden

Foto T-Shirt KKTS KLB Kachel

Wichtig ist ja, dass man etwas schenkt, was sich die Beschenkten im Idealfall wirklich schon sehr lange und allersehnlichst wünschen. Ein Kaktus-Klub-T-Shirt zum Beispiel. Und da haben wir heute, am 2. Advent, eine frohe Botschaft für Euch: Es gibt in unserem Shop jetzt ganz neue Designs. Und die sind so hammerheiß, dass wir gar nicht weiter Worte verlieren, sondern Euch gleich direkt dorthin leiten.

Die neuen Shirts gibt es für Damen, Herren, Teenager und sogar Babys. Und natürlich bleiben unsere bisherigen, wunderbaren Rebellen-Designs ebenso weiter im Angebot wie der No-Rudolph-Hoodie – passend, wenn Ihr eine nicht so traditionelle Vorstellung vom idealen Weihnachtsabend habt.

Wir freuen uns, wenn Ihr über diese Fummel bald schon sagen könnt: „Das hab‘ ich schon gekauft.“

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Weihnachten klingt jetzt noch besser

Die Schellen schellen, die Schlitten schlittern und die Herzen großer Leuchten leuchten: Es ist endlich wieder Advent. Und was spielt man da? Richtig! Jedenfalls nicht „Last Christmas“.

Wir würden ja immer zu unserer Weihnachts-EP „Wonderful X-mas Time“ greifen, aber wir sind halt auch voreingenommen. Damit Ihr bald ebenso voreingenommen seid, haben wir unser feiertagsfeines Musikvideo für „Wonderful X-mas Time“ jetzt aufgefrischt und frisch aufgetischt: Da läuft ab sofort die klanggewaltige Remix-Version des Stücks auf der Tonspur, ein paar Detailänderungen gibt’s dazu – geschenkt.

Bitte gern auch lauter hören, klingt wirklich winterwunderbar.

Das kommt (nicht) als nächstes

Pflasterstein

Von unserer „Heimat“-Single haben wir Euch genug erzählt, heute soll es darum gehen, was wir als nächstes vorhaben.

Und da fangen wir mit etwas an, was wir doch nicht machen werden. Nämlich unser nächstes Release mit diesem adretten Pflasterstein als Cover bebildern. So’n Pflasterstein ist ja mehrdeutig: Damit kann man Scheiben einschlagen, aber auch Straßen bauen, ganz nach Façon. Wir haben ihn stilchecht angekokelt und dann gut ausgeleuchtet fotografiert.

Aber auf’s Cover darf er trotzdem nicht. Er trifft’s einfach nicht. Und das ist ja gerade bei einem Steinwurf entscheidend.

Was wir dagegen tatsächlich machen werden: in absehbarer Zeit mal unser fertiges Hiphop-Stück in F-Dur mit 97 BPM veröffentlichen. Die aufmerksameren unter unseren Lesern wissen: Das Stück geistert bereits eine geraume Weile durch diesen Blog, mindestens seit Juni 2017. Und inzwischen steht fest, dass dieser Track (den wir, in aller Bescheidenheit, geil finden) für unsere nächste Veröffentlichung eine Schlüsselrolle spielen wird. Das wird das Titelstück, mindestens.

Und was Ihr auch wissen sollt: Da haben wir noch ein paar andere Nummern in dem Stil gerade am köcheln, druckvoll, elektronisch, sehr tanzbar. Das wird mehr als eine Single, ganz klar. Was Ihr dagegen noch nicht wissen sollt: Wann det Janze erscheint, wa. Denn auf Termine legen wir uns gar nicht mehr gerne fest.

Aber jetzt ist ja auch erstmal Weihnachten.

Ei der daus, wer seid denn Ihr?

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Also, wir stellen uns das so vor: Ihr kommt gerade aus dem Konzert, wo Matthias die Rhythm & Voice Connection, einen Hamburger Jazzchor, als Schlagzeugimitator begleitet hat. Da wurde gesagt, dass dieser Typ von einer Band namens Kaktus Klub kommt. Nun seid Ihr hier gelandet, Google sei Dank. (Schön, dass Ihr hier seid, by the way.) Und wollt mehr erfahren: Wer ist das, was machen die? Und wo kann man mehr hören?

Nun, wir haben da mal etwas vorbereitet: Hier steht alles Grundlegende, was Ihr über den Kaktus Klub wissen müsst.

Hören könnt Ihr uns mit inzwischen drei Releases überall, wo es im Netz Musik gibt, etwa iTunes, Spotify, Google Play, Deezer, Amazon

Und hier könnt Ihr gleich mal horchen, wie Schlagzeugimitation bei uns mit Band klingt. Bis bald!

Chor plus Schlagzeugimitation – was’n ditte, bitte?

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Wir müssen nochmal drauf rumhacken: Am Sonntag habt Ihr die echt seltene Gelegenheit, Matthias‘ Schlagzeugimitation zusammen mit einem Jazz- und Soulchor zu hören, nämlich mit der Rhythm & Voice Connection. Dazu gibt’s den A-Cappella-Chor B’Noise – fettes Programm. Und zwar in der Friedenskirche in Hamburg-Altona um 17 Uhr.

Jetzt haben einige von Euch gefragt: „Häh?“ Und andere: „Hö?“ Was wohl in Schriftsprache heißen soll: Was kann ich mir darunter vorstellen? Wie klingt das?

Die Antwort bekommt Ihr hier. Wir haben nämlich ein paar Schnupper-Demo-Tracks vorbereitet von Matthias plus Chor. Die beiden Stücke, „50 Ways to Lover“ und „Hello“, stehen übrigens auch am Sonntag auf dem Programm.

 

Mouth Percussion gibt’s jetzt wieder live

Der Mann sieht gar nicht aus, als hätte er ein komplettes Schlagzeug im Mund – Matthias klingt aber eindeutig so. Während das bei unseren Studioproduktionen meist nicht sonderlich auffällt, ist es aber live ein Erlebnis. Und zwar eins, dass Ihr kommenden Sonntag erleben könnt, das Erlebnis. Denn Matthias begleitet als Drum-Imitator wieder den Pop- und Jazzchor Rhythm & Voice Connection, etwa bei Adeles „Hello“ oder Paul Simons „50 Ways to Leave Your Lover“. Das ganze ist sogar ein Doppelkonzert, zusammen mit der Hamburger A-cappella-Formation B’Noise, deren Name völlig zu Recht für „Beautiful Noise“ steht. Eine seltene Gelegenheit – alle Infos seht Ihr hier.

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Könnt Ihr nichts anderes?

War wohl ein bisschen viel Volksmusik bei uns in letzter Zeit. Tatsächlich sind wir schon für eine echte Volksmusikgruppe gehalten worden. Das war als Kompliment gemeint.

Naja, jedenfalls wollen wir anlässlich dessen darauf hinweisen, dass wir noch ganz andere Musik gemacht haben, und davon eine ganze Menge. Oben seht Ihr die Cover aller unserer Veröffentlichungen – klickt mal drauf, dann gibt es Großansichten. Detaillierte Infos dazu findet Ihr in unserer Diskografie.

Wenn man allein die Songs aus der oberen Reihe nimmt, kommen wir auf diese Stilrichtungen: Volkstümliche Musik, Weihnachtspop, Funk, C64, Rock, Irish Folk, Hiphop, Punk, Barjazz.

Nicht übel, oder? Hier könnt Ihr in alles mal reinhören.