Erschreckend aktuelle Mucke

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Auf den Tag genau vor 19 Monaten ist unser Mini-Album „Rebell“ erschienen. Uns kommt es so vor, als wäre es gestern gewesen. Wie die Zeit vergeht. Kind, was bist du groß geworden. Wer hat an der Uhr gedreht? So jung kommen wir nicht mehr zusammen.

Grund genug für uns, mal wieder in „Rebell“ reinzuhören – 19 Monate sind schließlich fast so gut wie ein runder Geburtstag. Klar, es gibt noch neueren Stoff von uns, nämlich die EP „Wonderful X-mas Time“, die erst vor sechseinhalb Monaten rausgekommen ist. Aber irgendwie ist uns gerade nicht so weihnachtlich zumute. Kommt ja wieder.

Wir stellen fest: Die Songs von „Rebell“ sind erschreckend aktuell. Da geht es unter anderem um:

  • Leute, die sich dämlicherweise für Rebellen halten, aber einfach nur Spacken sind („Rebell“);
  • Männer, die auch beim Flirten nur an sich und niemand sonst denken („Wir lassen die Puppen tanzen“);
  • Menschen, die einfach die Pubertät nicht hinter sich lassen können („Loser 96“);
  • und ganz generell um „Dumme Menschen“.

Letzteres passt allerdings irgendwie immer.

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Neue Abenteuer in Hi-Fi

Schönes (langes) Wochenende: Wir haben in den vergangenen vier Tagen nicht nur ein neues Video gedreht, sondern auch Audioaufnahmen für unsere nächsten Releases gemacht. Wir wollen nicht zu viel verraten von diesen Hi-Fi-Abenteuern, aber so viel sei gesagt: Eine tragende Rolle spielt ein fast 20 Jahre alter PC, den Andreas wiederbelebt hat, um an verschollen geglaubte Dateien heranzukommen. Und eine Fender Stratocaster, die bei uns für brandheiße Discogrooves sorgen wird.

Die Produktion wird noch eine Weile dauern. Aber wenn Ihr beim Hören auch nur halb so viel Spaß habt wie wir beim Spielen, dann wird das eine Riesengaudi.

Dürfen wir Sie weiter zuscheißen?

Tausendmal gefragt, tausendmal ist nichts passiert: Jeder von uns hat in den vergangenen Tagen E-Mails bekommen, in denen sich Unternehmen mit Verweis auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erkundigen, ob sie weiter Newsletter und so Zeug verschicken dürfen. Gut daran: Wenn wir nichts machen, dann dürfen die das nicht mehr.

Entsprechend schleimig waren die meisten Anfragen formuliert: „Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig“, plötzlich.

Wir haben gestern, mehr so als Seitengag, eine ehrliche Anfragemail formuliert. Auf vielfachen Wunsch hier der Wortlaut:

Betreff: Ihre Daten sind uns schnurz

Sehr geehrte(r) Herr/Frau XXX,

Datenschutz geht uns am Arsch vorbei. Jahrelang haben wir Ihre Daten an jeden dahergelaufenen Windhund vertickt, der so blöd war, dafür etwas rauszurücken. Aber die EU, das perverse Bürokratiemonster, ist uns nun in die Parade gefahren. Wegen dieser Brüsseler Spacken müssen wir Sie nun im Ernst fragen, ob Sie das alles so wollen und wir Sie auch in Zukunft mit dem grenzdebilen Spam zuscheißen dürften, den Sie schon immer ungelesen gelöscht haben.

Also: Ist das okay? Oder, um verwirrend zu fragen: Dürfen wir nicht Ihre Einwilligung voraussetzen, dass wir keinen Spam mehr an sie schicken? So oder so: Klicken Sie hier.
HIER, VERDAMMT!

Das war’s schon. Und glauben Sie nicht, dass wir Ihre Daten löschen, bloß weil Sie nie nicht Nein gesagt haben.

Datengeschützte Grüße,
Ihre Newsletter-Heinis vom Kaktus Klub.

DSGVO go!

screenshot_1178Tatsächlich gibt es unter Euch ein paar unfassbar treue Fans, die sich sogar per Mail benachrichtigen lassen, wenn wir hier eine neue Verlautbarung verlautbaren. Eigentlich klar, dass niemand so etwas gegen seinen Willen bestellt. Aber mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind auch wir verpflichtet, einmal freundlich zu fragen, ob das auch wirklich gewünscht ist.

Seit Tagen bekommt Ihr, bekommen wir Mails in dieser Art. Ganz ehrlich, wir freuen uns  wahnsinnig darüber, wie viele sinnlose Newsletter bei der DSGVO-Aktion bald aus unseren Postfächern verschwinden dürften – einfach, indem wir gar nicht auf die Anfragen reagieren. Aber natürlich wäre es absolut schnafte von Euch, wenn Ihr wenigstens unsere Nachfrage bestätigen würdet. Wir schreiben ja wirklich nicht oft, so ein bis dreimal pro Monat. Und manchmal gibt’s dabei ja sogar was geschenkt.

Weitere Folge der DSGVO-Aktion: Wir werden hier unsere Kommentarfunktion deaktivieren. Der Service wird ja nicht von uns angeboten, sondern von dem Dienstleister unserer Webseite, WordPress. Und was der mit Euren Daten macht, weiß der Geier. Außerdem kommt der ganze Facebook-Quatsch weg. An Mark Zuckerberg: We’re sorry! Hähä.

Das vielleicht Lustigste an der DSGVO-Kiste ist ja, wie schamlos in diesen ganzen Rundmails gelogen wird: „Ihre Daten liegen uns sehr am Herzen.“ Da kommen einem die Tränen. Wir haben mal eine DSGVO-Rückversicherungsmail verfasst, wie sie ehrlich aussähe – sie das Bild oben.

Unsere eigenen Rückversicherungsmails sehen selbstverfreilich ganz anders aus. Ihr wisst ja: Eure Daten liegen uns ja am Herzen.

Oh Happy Cactus

Ihr gehört zu den Unglücklichen, die uns damals noch nicht kannten, als wir uns noch „Comedian Rhythmists“ nannten? Und die kein Exemplar von unserer wunderbaren Live-CD „Kaktus“ kaufen konnten, die wir Ende 1998 produziert haben?

Von Zeit zu Zeit zeigen wir Euch hier, was damals so drauf war, auf der Scheibe. Diesmal: „Oh Happy Cactus“. Ja, das ist eine englische Version von „Mein kleiner grüner Kaktus“. Von dem Stück haben wir damals diverse Genreparodien gespielt, unter anderem als Blues, als Renaissance-Madrigal und als A-cappella-Techno-Track, selbstverständlich alles selbst geschrieben. Zu diesem Zyklus gehört „Oh Happy Cactus“ – als Gospel-Fassung.

Die Aufnahme ist roundabout 1996 entstanden, als Zugabe bei einem Auftritt in der Disharmonie in Schweinfurt, wie man an einer Stelle sogar deutlich hören kann. Ebenso, wie man hört, dass wir eigentlich schon ein ganzes Konzert hinter uns haben.

Wir hoffen, Euch macht das alte Live-Schätzchen viel Spaß. Den Blues aus dem Kaktus-Zyklus habt Ihr ja leider verpasst, den gab es als exklusiven Bonus für alle, die unsere EP „Rebell“ vorbestellt haben. Dafür immer noch erhältlich, ebenfalls live und ebenso alt: das Stück „Hip Hop Helau“.

Da Drum, live mit Chor

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Es ist wieder so weit: Die Rhythm & Voice Connection stellt am kommenden Sonnabend ihr neues Programm vor. Und Matthias „Da Drum“ Kaufmann, der Mann mit dem Schlagzeug im Mund, ist mit dabei, um einige Stücke mit seiner Live-Drum-Imitation zu pimpen.

Übrigens ist das komplette Programm der Connection, einem Hamburger Jazz-und-Soul-Chor, ein Knüller: Lucas Graham („Seven Years“), Paul Simon („Fifty Ways to Leave Your Lover“), Chaka Khan („Ain’t Nobody“) und so weiter. Rund 20 kleine und große Überraschungen, mit Chor, Gesangssolisten, Band. Das wird prall und bunt!

Zum mitschreiben:

Lost & Found – das neue Programm der Rhythm & Voice Connection
Samstag, 28. April 2018, 19:30 Uhr
Aula der Stadtteilschule Eppendorf, Curschmannstraße 39
Tickets für 10,50€ / 8,50€ (An der Abendkasse oder direkt hier)

See you!

Frohe Ostern mit dem Christkind

Wir wünschen Euch allen erquickliche Feiertage. Viel besser als irgendwelches Frühlingsgedöns passt zum gegenwärtigen Wetter allerdings unsere Weihnachts-EP „Wonderful X-mas Time“. Und wenn man ehrlich ist: Die Stücke Nr. 2 („Das Christkind kommt“) und 3 („Bescherung“) klingen auch gar nicht nach Weihnachten.

Glaubt Ihr nicht? Hier geht’s zur Hörprobe. Und hier gleich zur ganzen EP.