Mini-Album oder EP?

GrammophonB

Unsere neueste Veröffentlichung, „Wonderful X-mas Time“, bezeichnen wir als EP. Das Release davor, „Rebell“, nennen wir Mini-Album. „Wonderful X-Mas Time“ hat vier Tracks, „Rebell“ sechs. Was ist der Unterschied zwischen EP und Mini-Album?

Für die Musikläden, in denen Ihr unsere Stücke laden oder streamen könnt, ist das eh alles das gleiche, nämlich eine EP. Die Abkürzung steht für „extended play“, ausgehend von der Single, die in analogen Zeiten zwei Stücke hatte, heute – ohne B-Seite – nur noch eins. Demgegenüber ist die EP eben extended, also erweitert. Sie hat aber weniger Songs als eine LP – kurz für „long play“ –, zu der man auch „Album“ sagt.

Also: Vertriebstechnisch ist eine Handvoll Songs immer eine EP, das Mittelding zwischen Single und Album.

Aber „Rebell“ ist für uns ein kleines Album, ein buntes Programm von Songs, von denen jeder für sich steht, die aber auch mit Bezug aufeinander ausgewählt wurden. Deswegen sprechen wir von „Mini-Album“.

Eine EP ist anders gedacht, das ist eine verlängerte Single. Meist steht ein einzelnes Lied im Vordergrund, die anderen sind Ergänzungen, oft handelt es sich sogar um verschiedene Versionen der selben Komposition.

Das entspricht eher unserer „Wonderful X-mas Time“. Es gibt den Titel-Track, der das Thema definiert, und von dem zusätzlich eine Maxi-Version zum Programm gehört. Und daneben gibt es zwar mit „Das Christkind kommt“ einen Track, den wir definitiv nicht als B-Seite betrachten (wir mögen das Stück sogar sehr gerne). Aber mehr eben eigentlich auch nicht. Ja, es gibt da noch „Bescherung“, ein Track, über den wir uns freuen wie über einen geglückten Klingelstreich. Aber er ist auch sehr kurz und wirklich nichts zum Mitpfeifen.

Eine liebevoll und monothematisch erweiterte Single mit Bonus, das ist „Wonderful X-mas Time“. Eine EP. Und deswegen ja auch günstig zu haben.

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Schon wieder X-mas?

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Unsere EP „Wonderful X-mas Time“ ist erschienen, und ganz offensichtlich sind da drei Tracks drauf, die Ihr vorher so nicht kanntet: „Das Christkind kommt“, „Bescherung“ und eine liebevoll umgestaltete Langversion des Titelstücks.

Was aber ist mit „Wonderful X-mas Time“ selbst, also gleich dem ersten Lied? Ist das nicht identisch mit der Nummer, die vor zwei Jahren als Single (im Bild links) erschienen ist? So könntet Ihr fragen.

Die Antwort: Nicht ganz. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um den schönen Song noch ein bisschen aufzupolieren, es handelt sich hier um einen Remix. Der Einstieg ist nun etwas kompakter, vor allem aber haben wir den Sound aufgefrischt. Er ist jetzt kraftvoller und detailreicher, unter anderem ist die Percussion besser zu hören.

Müsstet Ihr die Songs der EP einzeln kaufen, sollten wir ehrlicherweise den meisten von Euch vom Erwerb des Remixes abraten, nämlich alle jenen, denen die kleinen Unterschiede nicht so wichtig sind. Aber: Die komplette EP ist viel günstiger zu haben als die Einzellieder. Selbst wenn man nur die drei neuen Stücke einzeln kauft, ist die ganze EP in allen Downloadläden, in denen wir nachgesehen haben, immer noch billiger.

Von daher: Nehmt ruhig die hübschere Version von „Wonderful X-mas Time“.

Übrigens spricht noch etwas für die Komplett-EP. Nur zu ihr bekommt man in vielen Shops (zum Beispiel Apple Music und Amazon) unser digitales Beiheft oben drauf, einzeln ist das nicht zu haben.

Passend zur Jahreszeit: Eine Überdosis Weihnachten

Layout Cover X-mas Time Goldschrift Gloriole

Wir hatten Euch neulich schonend darauf vorbereitet, dass unsere erste Single, das Stück „Leukoplast“ bald aus allen Download- und Streamingshops verschwinden wird – wenn auch nur zeitweilig, denn wir tilgen das Stück ja nicht wirklich. Wir bewegen es nur von unserem früheren Musikvertrieb zu unserem aktuellen Label. Details siehe hier.

Es gibt aber noch einen zweiten Track, wo die Dinge so liegen: Unsere grandiose Weihnachtspop-Nummer „Wonderful X-mas Time“. Jaja, bitte keine Tränen jetzt.

So schlimm wie bei „Leukoplast“, wo wir noch nicht wissen, wann das Stück wieder laufen wird, ist es in diesem Fall immerhin nicht. Denn unser Plan sieht vor, dass wir die Nummer pünktlich zur Weihnachtspop-Saison wieder am Start haben. Damit Ihr „Last Christmas“ und Konsorten Paroli bieten könnt.

Und noch besser: „Wonderful X-mas Time“ wird nicht mehr nur als Single erhältlich sein, sondern als EP. Geplant sind derzeit vier Tracks, die alle zur besinnlichen Zeit passen. Schon klar, kann man sich im Moment noch nicht so gut vorstellen, am Ende des Sommers. Aber wir haben gerade bei der Vorbereitung diebischen Spaß.

Da wird es dann „Wonderful X-mas Time“ in Überdosis geben: Die Single-Version, die Ihr schon alle kennt, plus eine Extended Version, ungefähr mit der Spieldauer einer Weihnachtsmette im Vatikan. Und dann kommt noch das ein oder andere Stück dazu – Überraschung. Also: Auf diesen Abschied könnt Ihr Euch wirklich freuen. Am besten, Ihr schmeißt das Lied gleich mal an.

What next?

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Gerade wischt Ihr Euch den Tanzschweiß von „Rebell“ von der Stirn oder summt die sinnlose Harmonie von „Irish Rebel“ nach, eben habt Ihr zum HipHop von „Loser 96“ gekopfnickt und zu „Dumme Menschen“ wie eine Flipperkugel über die Tanzfläche gepogt, noch chachachat Ihr eine schöne Fremde mit Hüftschwung an, zum Bossa Nova von „Wir lassen die Puppen tanzen“ – da fragt Ihr Euch schon, was es als nächstes von uns geben könnte, nach unserem Mini-Album „Rebell“. Schließlich haben wir kürzlich geleaked, dass wir an neuen Aufnahmen arbeiten.

Also: What’s next? Wir sagen’s gerade heraus, Ihr dürft von uns kein Album erwarten. Denn Alben mit zehn oder 16 Titeln haben – zumindest für uns – nur Nachteile:

  • Es dauert Ewigkeiten, bis man so ein Ding fertig hat.
  • Damit hat man noch viel mehr Zeit, in der man viel mehr Zeit verplempern kann – Alben sind Prokrastinations-Katalysatoren, ungefähr so wie Doktorarbeiten, Buchmanuskripte oder aufzuräumende Dachbodenabstellkammern.
  • Und wenn man dann in akzeptabler Zeit diese 16 Titel zusammenbekommen will, stockt man die fünf guten Songs eben doch mit elf mittelprächtigen bis vollbeknackten auf.

Für sowas ist uns unsere Zeit zu schade. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit Singles wie „Wonderful X-mas Time“ oder EPs wie „Rebell“ (so heißt das, was wir Mini-Album nennen, im Branchenjargon). Ein bis fünf Songs, das ist eine schöne Größe, die sich leicht mit dem besten Material füllen lässt, das wir gerade in petto haben. Und nur mit dem besten.

Eine Lehre aus „Rebell“ haben wir allerdings gezogen. Wir sind ja an sich große Freunde maximaler musikalischer Abwechslung. Aber es kann sein, dass wir unseren Hörern mit „Rebell“ in dieser Hinsicht sehr viel abverlangt haben. Manche haben uns gesagt, dass ihnen die einzelnen Stücke gut gefallen, sie aber so unterschiedlich sind, dass sie „Rebell“ selten an einem Stück durchhören. Ist halt krass, wenn auf den Punk-Hammer das Jazz-Gesäusel folgt.

Deswegen werden unsere nächsten Mini-Alben ein bisschen homogener sein – mit je einem tragenden Motto, dass sich dafür dann zwischen den Veröffentlichungen unterscheidet, um für Abwechslung zu sorgen. Wie bunt wir’s treiben können, haben wir mit „Rebell“ ja hinreichend klargestellt.

Soweit die Theorie. Und der praktische Plan?

Vermutlich haben wir schon bald eine neue Single fertig. So viel kann man schon verraten: F-Dur, 97 beats per minute. Und im Winter möchten wir gerne wieder ein kleines Mini-Album herausbringen. Ob wir da noch etwas dazwischenquetschen können – mal sehen. Würden wir gern, aber wer weiß. In diesem Sinne heißt es für uns nun: Zurück an die Regler.

Wir wünschen einen funky Advent

Natürlich, es ist ganz wichtig, dass Ihr jetzt alle unser neues Mini-Album „Rebell“ hört. Aber zur Jahreszeit passt halt gerade unsere Single vom letzten Jahr: „Wonderful X-mas Time“. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Mehr noch, das ist ein wunderbarer Tipp: Weil man mit so ollen Kamellen wie „Last Christmas“ oder „All I Want for Christmas“ ja sowieso nicht in Stimmung kommt, ist „Wonderful X-mas Time“ eigentlich das einzige Stück Weihnachtspop, das Weihnachtsbäume zum Tanzen bringt. Probiert es aus!

Werkschau bei iTunes

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„Rebell“ kann endlich bestellt werden – und so sieht unsere Werkübersicht bei iTunes aus. Eigentlich ganz hübsch, wie wir finden. Wobei Ihr mit „Rebell“ dreimal so viele Tracks bekommt wie mit den vorigen Singles zusammen. Plus den Bonus für Frühbesteller, eine Liveaufnahme, die es nirgendwo sonst mehr geben wird: „Kaktus-Blues“.

Ihr ahnt es schon: Am besten, Ihr kauft gleich alles.

Lass‘ knattern

Jetzt, da Weihnachten vorbei ist, ist der Bedarf an unserem wunderbaren „Wonderful X-mas Time“ arg begrenzt. Eigentlich ein guter Zeitpunkt daran zu erinnern, dass es bereits vorher eine Studio-Single von uns gegeben hat: Die Trabi-Technopop-Hymne „Leukoplast“, erschienen 2014 zum 25. Jubiläum des Mauerfalls. Als speziellen Beitrag zur deutschen Einheit ist der ganze Track hier zu hören, für lau:

Außerdem, für alle die uns noch nicht so gut kennen: Ja, das Stück klingt völlig anders als „Wonderful X-mas Time“. Das ist kein Unfall oder Versehen. Das ist bei uns so. Die Tracks, die wir derzeit vorbereiten, versprechen wieder neue Stil-Mimikry. Alles andere wäre ja langweilig, oder?

Übrigens ist ja Besitzen immer schöner als Leihen. Wer den Song in seiner Mediathek haben (und nebenbei in besserer Qualität hören) will, kann ihn sich gerne bei iTunes oder Amazon laden. Echt jetzt: gerne. Haben wir voll kein Problem mit.