Das Lied über Corona-Party-Spacken

Wir sind hier ja sonst eher ironisch unterwegs, aber heute heute gelingt uns das nicht so gut – wir bitten um Nachsicht. Uns ist nämlich aufgefallen, dass wir bereits 2016 ein Stück geschrieben haben über Leute, die aus Trotz auf Corona-Partys gehen und dabei sich und und die halbe Welt anstecken; Leute, denen bei all dem Spaß, den sie haben, egal ist, ob die Chemo-Patientin von nebenan bei der Pandemie um ihre Leben fürchten muss; Leute, die sagen: geht mich nichts an, ich bin ja kein alter Sack, der das Virus fürchten müsste, warum also sollte ich mich einschränken?

„Ich scheiß‘ auf alle Regeln – ich bin ein Rebell.“

Klar, das Corona-Beispiel konnten wir damals nicht aufbieten, dafür tauchen immerhin ungeschützte One-Night-Stands auf. Das Muster ist vergleichbar: Rücksichtslosigkeit wird als Rebellentum missverstanden – so leicht machen es sich viele moderne „Rebellen“. Ihnen gilt unser Lied „Rebell“. Hört doch mal rein, am besten vielleicht allein.

Sternenstaub und Weihnachtsmann

Heute, zum Abschluss der Weihnachtsfeiertage, gibt es mal einen Blick hinter die Kulissen: Oben seht Ihr einen Coverentwurf für unsere Festtagssingle „Wonderful X-mas Dance“, der gar nicht mal so weit davon entfernt war, veröffentlicht zu werden. Ja, an der Leserlichkeit der Schrift hätten wir noch arbeiten müssen, aber das wäre kein Problem gewesen. Ganz gut, oder? Letztlich haben wir uns dagegen entschieden, weil er uns zu wuselig und unübersichtlich erschien.

Und unten seht Ihr einen der ersten Grafiktests. Die Figur haben wir hier auf der Webseite tatsächlich verwendet, aber vereinfacht und freigestellt. Am Ende fanden wir die klassische Disco-Pose, für die wir uns entschieden haben, passender.

Frohe Weihnachten!

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Besser kann man unseren Song „Wonderful X-mas Time“ kaum zusammenfassen, als es der sechs Jahre alte Leo hier gemacht hat. Vielen Dank dafür, Leo!

(Und die Schreibung unseres Bandnamens nehmen wir jetzt mal nicht persönlich…)

Jedenfalls wünschen wir Euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest. Und wir verkneifen uns sogar den Hinweis auf die allerbeste Weihnachtsmucke, denn wo Ihr die kriegt, wisst Ihr sowieso.

Santa von Paparazzi erwischt

Erwischt! Wohl im Zusammenhang mit dem heutigen Nikolaustag ist ein weißbärtiger Geschenkeverteiler gesichtet worden.

Während Santa den Putzerfolg eines Stiefelpaars prüfte und es zur Strafe lediglich mit billiger Discounterschokolade füllte, schoss ihn ein professioneller Promifotograf mit seiner Kamera ab. Der Santa beschimpfte den Reporter wenig kindgerecht als „Geschmeiß“ und „Auflagenhure“. Anschließend versuchte er, der Kamera habhaft zu werden und warf dabei mit Pfefferkuchen, der das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hatte.

Wir hoffen, dass niemand von Euch diese unwürdige Szene mit ansehen musste, sondern dass Ihr alle einen schönen Nikolaustag hattet. Wir persönlich können uns das kaum vorstellen ohne unser neues Stück „Wonderful X-mas Dance“.

Daher: Falls Ihr es noch nicht kennt, hört mal rein.

Wenn die wilden Weihnachtsmänner wandern

Santa Quadriga tutti

Alle Jahre wieder: Die Punschbuden in den Innenstädten locken mit schnäpsernem Odor, die Kürbisse in den Geschäften werden von breitbeinigen Nikoläusen kalt verdrängt. Und spätestens, wenn H&M mit Frauen in Unterwäsche wirbt, dann ist Advent.

Für Naturfreunde eine besondere Zeit: Wer echte Weihnachtsmänner in freier Wildbahn beobachten will, hat gegenwärtig besonders gute Chancen. Die possierlichen roten Gesellen, die unterjährig eher scheu und zurückgezogen leben, machen sich auf die Pirsch und trauen sich aus dem Unterholz.

Dabei zieht es sie in den vergangenen Jahren immer häufiger sogar in menschliche Innenstädte und Wohngebiete. Während sie sich früher nur hin und wieder an den Schornsteinen der Wohnhäuser aufwärmten, wagen sich viele heute gezielt in beheizte Wohnzimmer vor, wo sie unter manch haarsträubendem Vorwand längere Zeitabschnitte verbringen. Dabei bringen sie vor allem die jüngeren Einwohner der Menschensiedlungen zum Singen und Gedichtrezitieren, eine Artgrenzen überwindende Interaktion, die Verhaltensforscher vor Rätsel stellt.

Zuletzt wurden einige Weihnachtsmänner sogar beim ausgelassenen Schwofen, so scheint es zumindest, beobachtet. Sollte es sich bestätigen, dass die wildlebenden Weihnachtstiere über rhythmisches Empfinden verfügen, würde das Teile der Kognitionsforschung auf den Kopf stellen.

In einem Feldversuch werden deshalb derzeit zahlreiche Weihnachtsmänner mit „Wonderful X-mas Dance“ von Kaktus Klub beschallt, um mehr über dieses Thema zu erfahren. Das Lied gilt als besonders geeignet, weil es einerseits bei musikalischen Rezipienten jedweder Herkunft unweigerlich zu Tanzhandlungen führt, und andererseits durch seine Weihnachtsthematik speziell für die roten Racker als artgerecht angesehen wird.

Die Illustration oben zeigt einige Prachtexemplare der Weihnachtsgattung beim Abhotten, das Stück kann unter anderem hier gehört werden: