Ist das Eure neue Single? – Absolut, absolut!

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„Bist du nicht für mich, dann bist du gegen mich
Bist du nicht rechts, bist du wohl links“

Liebe Freunde, sie ist da: unsere neue Single „Absolut“ kann ab heute auf allen Streaming-Services gespielt werden, zum Beispiel bei Spotify, Apple Music, Amazon, Google oder Napster. Oder, besser noch, zumindest für uns: Ladet sie Euch runter!

Ganz gleich, ob es um existenzielle Fragen geht („Gibt es ein Leben nach dem Tod?“) oder um Nebensächlichkeiten („Grillst du die Würstchen auf der Glut?“): Stets lautet die Antwort: „Absolut, absolut“. Öffentliche Debatte ist heute nur noch absolut Schwarz oder absolut Weiß – dazwischen gibt es nichts.

Daraus haben wir die knackscharfe Hiphop-Hymne „Absolut“ gemacht. Mit gewaltigen 80er-Jahre-Synthies und einem erdrückenden Rock-Refrain, dessen Melodie Euch nicht mehr loslassen wird. Kompromisslos ist das Snare-Drum-Ostinato, das Euch durch den gesamten Track prügelt, ätzend das Gitarrensolo, brachial der Höhepunkt, überraschend unversöhnlich der Schluss.

Die Single ist der Vorbote für das gleichnamige Album, das in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Und sie setzt den Ton: Beißender Sarkasmus, eigenständiger, oft elektronischer Sound.

Wir sind gespannt, wie Euch der Track gefällt! Und ganz wichtig für uns: Spread the word, wenn er Euch gefällt, empfehlt ihn weiter!

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Es geht los.

screenshot_1303Now that’s what we call a wall of sound: Ein letzter Blick auf den Datensatz für unsere kommende Single. Yep, das wird recht massiv.

Und dann ab dafür, ans Label, von dort an den Vertrieb, von dort in alle Download- und Streaming-Stores. Und von dort in Eure Herzen. Oder sonstwo hin. Hauptsache, Euch gefällt das Stück mindestens ebenso gut wie uns.

Wir freuen uns riesig. Schon, weil alles danach aussieht, dass wir die Single wirklich wie versprochen in der ersten Jahreshälfte bei Euch haben. Und natürlich, weil sie der Vorbote für mehr ist: unser erstes volles Album.

Ist volkstümliche Musik primitiv?

„Ihr macht Volksmusik? Ernsthaft?“ Der Redebedarf war groß, als wir vor zweieinhalb Wochen unser Stück „Heimat“ veröffentlicht haben.

Die Antworten lauten natürlich: Ja. Und nein.

Aber wie das immer so ist, wenn wir eine Stilparodie machen: Je länger wir daran basteln, desto mehr finden wir uns in den Musikstil ein. Auch Musik, die wir vorher schrecklich fanden, liegt uns nachher am Herzen. Wobei wir an „Heimat“, hihi, nicht lange gebastelt haben.

Die Frage aus der Überschrift interessierte uns sehr. Oft stellt man ja fest, dass auch Stile, die auf den ersten Blick simpel erscheinen, tatsächlich komplexer sind, wenn man sich richtig damit befasst. Also, wie ist das mit volkstümlicher Musik: Ist die wirklich so primitiv, wie immer alle sagen?

Wir haben jetzt einschlägige Erfahrung und müssen sagen: ja. Wir haben „Heimat“ in rekordverdächtiger Zeit produziert. Weil einfach nicht mehr Arbeit nötig war. Nach eineinhalb Tagen saßen wir da, und haben überlegt: Müsste man hier noch verfeinern? Bräuchte es dort noch eine Wendung, die das Stück interessanter macht? Die Antwort war stets, nach reiflicher Überlegung (<4 Sekunden): Nö, dann wird’s zu kompliziert.

Dabei waren wir nicht einmal konsequent. In unserer Produktion verstecken sich ja doch ein paar Finessen, die sich im „echten“ volkstümlichen Schlager nirgends finden, weil Schlagerprofis nicht so einen Aufwand treiben – die wissen ja: es läuft auch ohne Mühe. Dass wir zum Beispiel das Begleit- und das Melodieregister des Akkordeons getrennt aufgenommen und in Stereo abgemischt haben. Dass wir ein echtes Akkordeon verwenden und nicht Keyboards, die so ähnlich klingen. Oder, o heiliger Sankt Rhythmus, die punktierte Hi-Hat im Schlagzeug. Klangintellektuelle Selbstbefriedigung ist das, wir bekennen uns schuldig.

Einen halben Tag extra haben wir noch in die Umarbeitung der Melodie gesteckt. Wir wollten sie noch einfacher haben als in der Urfassung des Tracks, die wir schon vor Jahren auf einem alten PC produziert haben – das Foto oben zeigt den Anschaltknopf des greisen Geräts.

Stellt man in Rechnung, dass volkstümliche Musiker andauernd sowas spielen, schätzen wir: In einem durchschnittlichen Volksmusik-Schlager steckt ein Tag Arbeit, mehr nicht. Dann muss wieder ein neues Stück vom Fließband plumpsen.

Das Christkind ist da!

Cover EP Wonderful X-mas Time

„Die Heilige Nacht wird wie am Perlenarmband laufen
Dank all der schönen Dinge, die wir uns wie immer kaufen
Ich bin heiß drauf wie Glühwein mit Schuss
Deine Augen leuchten wie‘n Swarovsky-Erguss“

Klingeling-ding-dong, unsere neue EP ist da und kann ab sofort geladen und gestreamt werden, zum Beispiel bei iTunes, Amazon, Google Play oder Spotify. Nicht zuletzt könnt Ihr sie auch bei unserem Label direkt kaufen, frei von Großkonzernen. (Da bekommt Ihr die Musik sogar in besserem Sound als anderswo.)

Erst steigen wir kitschig ein, wie es sich für Weihnachtspop gehört. Doch nach dem Refrain von „Wonderful X-mas Time“ stellt sich schnell ein unwiderstehlicher kubanischer Retro-Groove ein, zu dem wir unsere sarkastischen Texte rappen: Die Heilige Nacht ist das, was man vorher eingekauft hat. Und Weihnachtspop ist nichts weiter als Pop plus Schlittenschellen.

Wem das nicht reicht, der bekommt eine Langversion von „Wonderful X-mas Time“, die hier tatsächlich „Maxi-Version“ heißt. Zum Kitsch kommt Bombast, mit Kirchenorgel, Pauken und Röhrenglocken – aber auch ein flockiges Percussion-Solo. Versprochen: Obwohl die Version 50 Prozent länger ist, wird’s nicht langweilig.

Dann reicht’s auch mit den Schlittenschellen? Okay! „Das Christkind kommt“ ist eine garantiert schellenfreie Nummer, nagelneu geschrieben und produziert, bei der wir Euch total tanzbare Funk-Grooves um die Ohren hauen. „Christkind“ basiert nur textlich auf „Leise rieselt der Schnee“. Leise ist da gar nichts, ein druckvolles Schlagzeug bringt Wah-Wah-Gitarren, Slap-Bass und 70er-Jahre-Clavinets zum Brodeln, vorangepeitscht durch zackige Bläser-Stakkati. Das klingt ungefähr so weihnachtlich wie der Soundtrack von „Kojak“, nur noch besser tanzbar.

Und schließlich packt „Bescherung“, eine kurze, aber wilde Nummer im C64-Sound, alle Panikgefühle in ein Musikstück, die jeder von uns schonmal auf dem Höhepunkt des Heiligen Abends hatte. Wer diesen Instrumentaltrack überstanden hat, braucht erstmal Glühwein, stimmungsvoll kredenzt im LED-Lichterschein. Replay.

Für uns ist die Veröffentlichung wie vorgezogene Weihnachten. Und wir sind rasend gespannt, wie Euch die EP gefällt.


Trackliste:

  1. Wonderful X-mas Time (Remix)
  2. Das Christkind kommt (Leise rieselt der Schnee)
  3. Bescherung
  4. Wonderful X-mas Time (Maxi-Version)

Einmal werden wir noch wach – jetzt vorbestellen!

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Jetzt dauert es nicht mehr lange, morgen endlich kommt unsere neue EP raus: „Wonderful X-mas Time“. Bei unserem Label Éclaire Records sind sie vorwitzig genug, seit ein paar Tagen unser atemberaubendes neues Cover zu zeigen, siehe den Screenshot oben. Noch besser: dort findet Ihr auch schon die ersten kurzen Hörproben.

Morgen dann, im Laufe des Tages, wird der Shop des Labels freigeschaltet. Außerdem werden die Songs in allen bekannten Downloadläden erhältlich sein: Apple Music, Amazon, Spotify, Deezer, Google Play – you name it.

Dann melden wir uns auch wieder hier. Einstweilen haben wir ganz schön damit zu kämpfen, dass wir nicht platzen vor lauter Vorfreude. Zum Beispiel über die Ansicht in iTunes, die Ihr unten seht: Bei iTunes kann man nämlich die EP und das exklusive digitale Beiheft schon jetzt vorbestellen und bekommt sie im Moment des Erscheinens automatisch aufs Gerät geladen – ein nachgerade religiöser Vorgang.

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Screenshots: M. Kaufmann

Passend zur Jahreszeit: Eine Überdosis Weihnachten

Layout Cover X-mas Time Goldschrift Gloriole

Wir hatten Euch neulich schonend darauf vorbereitet, dass unsere erste Single, das Stück „Leukoplast“ bald aus allen Download- und Streamingshops verschwinden wird – wenn auch nur zeitweilig, denn wir tilgen das Stück ja nicht wirklich. Wir bewegen es nur von unserem früheren Musikvertrieb zu unserem aktuellen Label. Details siehe hier.

Es gibt aber noch einen zweiten Track, wo die Dinge so liegen: Unsere grandiose Weihnachtspop-Nummer „Wonderful X-mas Time“. Jaja, bitte keine Tränen jetzt.

So schlimm wie bei „Leukoplast“, wo wir noch nicht wissen, wann das Stück wieder laufen wird, ist es in diesem Fall immerhin nicht. Denn unser Plan sieht vor, dass wir die Nummer pünktlich zur Weihnachtspop-Saison wieder am Start haben. Damit Ihr „Last Christmas“ und Konsorten Paroli bieten könnt.

Und noch besser: „Wonderful X-mas Time“ wird nicht mehr nur als Single erhältlich sein, sondern als EP. Geplant sind derzeit vier Tracks, die alle zur besinnlichen Zeit passen. Schon klar, kann man sich im Moment noch nicht so gut vorstellen, am Ende des Sommers. Aber wir haben gerade bei der Vorbereitung diebischen Spaß.

Da wird es dann „Wonderful X-mas Time“ in Überdosis geben: Die Single-Version, die Ihr schon alle kennt, plus eine Extended Version, ungefähr mit der Spieldauer einer Weihnachtsmette im Vatikan. Und dann kommt noch das ein oder andere Stück dazu – Überraschung. Also: Auf diesen Abschied könnt Ihr Euch wirklich freuen. Am besten, Ihr schmeißt das Lied gleich mal an.

Sag zum Abschied leise „Leukoplast“

Cover Leukoplast Spielzeugtrabi

Ihr Lieben, das fällt uns jetzt nicht leicht: Wir nehmen Abschied, von unserer allerersten kommerziell erwerblichen und allüberall streambaren Single „Leukoplast“. Die wunderbare 90er-Jahre-Techno-Pop-Hymne auf den Trabbi, auf den verständnislosen Westen und auf den Mauerfall, sie steht nur noch bis etwa Mitte Oktober in den Downloadstores, zum Beispiel bei Google, Amazon oder Apple Music.

Das ist ja entsetzlich, werdet Ihr sagen, warum tut Ihr etwas so herz- wie stilloses?

Nun, ganz einfach: Als unsere erste Single haben wir „Leukoplast“ noch bei dem Musikvertrieb YouTunez rausgebracht. Ganz netter Laden, hat schon gepasst, damals. Inzwischen haben wir es aber viel besser: Wir sind bei einem richtigen Label, bei den famosen Jungs von Éclaire. Und wir haben uns entschieden, in Zukunft nicht mehr zweigleisig zu fahren, die Verträge mit YouTunez lassen wir auslaufen.

Die gute Nachricht: „Leukoplast“ kommt wieder. Wir werden das gute Stück an passender Stelle wieder anbieten. Wann, das wissen wir selbst noch nicht so genau. Aber die Voraussetzung dafür ist, dass es erst aus dem YouTunez-Katalog genommen wird – doppelt am Markt geht nicht.

Deswegen: Hört „Leukoplast“ noch, so lange es geht, Wir wissen schließlich noch nicht, wie lange die Durststrecke sein wird.