
Diesen kleinen Screenshot wollten wir Euch nicht vorenthalten. Bald geht’s rund.

Diesen kleinen Screenshot wollten wir Euch nicht vorenthalten. Bald geht’s rund.
Eins ist schon mal sicher: Einjährige Kinder lieben den Titeltrack unseres kommenden Minialbums. Haben wir gerade empirisch überprüft. Die Testperson fordert mit dem Beginn des Liedes, sofort zum Tanzen getragen zu werden.
Jetzt muss das bei allen anderen Zielgruppen nur noch auch so sein.

So allmählich können wir ja ein klein wenig den Vorhang lüften, zumindest die untere linke Kante. Bisher haben wir zwar von den meisten Songs unseres kommenden Mini-Albums Hörproben bereitgestellt. Aber beim Titel-Track tun wir noch ein bisschen heimlich. Wir verraten bis zum Erscheinen nicht, wie er heißt. Immerhin: Wir haben schon erwähnt, dass er einen Kompagnon hat. Dabei handelt es sich um ein zweites Lied, das auch mit der EP erscheint, und das auf die Titelnummer Bezug nimmt.
Von unserer Geheimniskrämerei lassen wir uns nicht abbringen – aber hier gibt’s neue Hinweise: Das Stück, dass den Titelsong begleitet, wird irgendwie ein bisschen irisch. Und hier seht Ihr die passende Illustration, fast in ihrer ganzen Pracht. Das zweite Wort vom Titel haben wir geschwärzt, wie Ihr das ja schon aus gängigen TTIP-Entwürfen oder BND-Akten kennt. Übrigens verdanken wir das stilechte Foto dem Journalisten Frank Patalong. Aber dazu schreiben wir bei anderer Gelegenheit mehr.
Denn das isses schon für heute. Aber Ihr könnt ja, damit es in der Zwischenzeit nicht langweilig wird, in die Hörproben der anderen Songs reinlauschen: Den Deutschrap „Loser 96“, den Punk-Brecher „Dumme Menschen“ und die Barjazz-Ballade „Wir lassen die Puppen tanzen“.

Da standen wir, im Mai vergangenen Jahres, und hatten keine irischen Tänzer. Nicht einmal einen. Wir hatten gerade die ersten Aufnahmen für „Wonderful X-mas Time“ fertig, weitere sollten im Oktober folgen. Und hatten noch ein komplett neues Lied begonnen. Der Titel wird noch nicht verraten, denn das wird das Titelstück unseres kommenden Mini-Albums.
Jedenfalls: Eigentlich lief es gut. Off Topic hatte eine Melodie angeschleppt, und überhaupt die Idee, irischen Folkrock zu spielen. Über Nacht hatten wir einen Text erarbeitet, Helmut hatte über Stunden ein total ohrwurmiges Gitarrenriff entwickelt, das passgenau nach irischer Folklore und Rock klingt. Später fiel uns sogar ein Refrain ein, in dem alles drinsteckt. Und dann hatten wir da noch diese Idee: „Cool wäre es, wenn jetzt jemand irisch dazu tanzt. So wie bei Michael Flatley.“ Kennt man ja, diese typisch irische Kombination aus Steppen und Holzschuhtanz (mein Gott, hoffentlich liest diese Beschreibung niemand, der sich damit auskennt).
Hübsche Idee, aber wie sollte man das umsetzen? Von uns kann niemand so tanzen, nicht mal J. Low, der immerhin zwei Semester in Irland studiert hat. Eigentlich ging es ja nur um den Rhythmus, wie wir dabei aussehen, ist wurscht. Doch auch dieser Gedanke half nicht weiter. Um den Rhythmus einfach nur mit Schuhen auf den Boden zu kloppen, waren die Schuhe zu schwer. Am Ende nahmen wir stundenlang auf, wie Off Topic mit seinen Schuhspannern das Parkett verdrischt – siehe Foto. Rhythmisch, aber ja. Nur klang das nicht ansatzweise wie ein irischer Tänzer. Eher wie … zwei Schuhspanner. Da half auch keine Soundtrickserei.
Fast hätten wir die schöne Idee wieder begraben. Inzwischen aber haben wir eine Lösung gefunden. Ein total unerwartetes Soloinstrument, die Aufnahme ist schon im Kasten. Und tatsächlich tanzt da auch jemand. Mehr können wir noch nicht verraten, solange das Stück nicht fertig ist. Dauert aber nicht mehr lange, wir freuen uns schon. Vor allem, weil wir auf das Schuhspanner-Solo verzichten können.