Das wäre das Cover gewesen

Nicht nur unsere Musik nimmt einen langen Weg, bevor sie auf Euren Abspielgeräten landet, auch die Verpackung – die in diesen digitalen Zeiten ja gar keine Verpackung mehr ist. Als wir im Spätsommer unsere EP „Superspreader“ herausgebracht haben, erschien sie mit dem dritten Coverentwurf. Zumindest wenn man die vielen ersten Tests und Skizzen nicht mitzählt.

Klar war von Anfang an, dass sie den orange-grünen Farbkontrast wieder mitbringen würde, den Ihr schon von der Single „Absolut“ kennt. Schließlich wird die Farbkombi auch das Erkennungsmerkmal für das kommende „Absolut“-Album sein, und auch „Superspreader“ enthält ein vorab ausgekoppeltes Stück aus dem Album. Man darf im Downloadstore durchaus sehen, was da zusammengehört. Aber dass es schon jetzt vier statt zwei Farbfelden geben würde, von dieser Idee haben wir uns dann wieder verabschiedet; Ihr werdet noch sehen, warum.

Am Ende haben wir das Coronavirus in die Mitte gesetzt, um mit den Textstreifen das Superspreading aus dem Titel versinnbildlichen zu können: Der Sau-Bazi von Virus strahlt in alle Richtungen aus.

Warum wir Euch das heute mitteilen? Ganz einfach: Auf dieser Blogseite mit Bandnachrichten stehen einfach noch ganz schön viele Weihnachtstexte. So langsam müssen die mal von der Seite verschwinden. (Und im Ernst: Wir mögen bei anderen Bands solche Werkstattberichte ganz gerne.)

Viel Glück beim nächsten Versuch!

Was soll man noch sagen? Ja, 2021 sollte bitteschön besser werden als das Vorgängermodell, wenn Ihr uns fragt. Fangen wir bescheiden an: Nette kleine Feier zu Hause im allerkleinsten Kreis, bei der sich nach Möglichkeit keiner ansteckt. So stellen wir uns das für uns vor – und wünschen Euch einen entsprechenden Jahreswechsel.

Remember: Seid keine Superspreader! (Aber hört Euch das ruhig an.)

Alles Gute fürs neue Jahr!

Weihnachten mal anders

Weihnachten mal anders, so könnte es lauten, das flotte Motto der Konsumhauptsaison 2020. So anders es ist – irgendwie findet das trotzdem niemand richtig erfrischend. Komisch. Oder halt gar nicht komisch, je nach Geschmack.

Ja mei, was soll man machen. Wir blicken ein bisschen wehmütig darauf zurück, wie wonderful eine X-mas time standardmäßig so war. Zu besichtigen in unserem Video „Wonderful X-mas Time“. Viel Spaß damit, unter dem vielleicht treffenderen Motto: Weißt du noch, Weihnachten?

Es geht wieder los

Wir sagen Euch an einen lieben Advent. Oder so ähnlich. Sang man das früher.

Heute geht es Euch viel besser, denn Ihr habt ja uns. Und ein inzwischen umfangreiches Oeuvre, das Euch durch die Weihnachtszeit begleitet. Vom stimmungsvollen Glockenklang über den rotbackigen Kinderchor bis hin zu weihnachtlichem Club-Glitzer. Insgesamt fünf Stücke, die auf der Single „Wonderful X-mas Dance“ und auf der EP „Wonderful X-mas Time“ erschienen sind.

Könnt Ihr auch gleich hier hören und sehen. Schönen Advent!

Alles, was Ihr für Eure Quarantäne braucht

Nudeln – check. Tomatensauce – check. Rotwein – check. Eigentlich habt Ihr alles für Eure Quarantäne.

Bis auf ein paar stilechte Quarantäne-Motto-Produkte. „I tät mit dir in Quarantäne geh’n“, die schönste Liebeserklärung, die es geben kann – Ihr kennt sie aus unserem satirischen Hüttenhit „Quarantäne“. Und diese Zeile, nebst einem feschen Covid-Edelweiß, ziert nun farbenfrohe Shirts, Hoodies und Pullis, dazu Taschen, Kuschelbären und sogar Kissen (damit könnte man ganz famos eine Après-Ski-Bar ausstaffieren!). Sogar, vielleicht etwas kontraintuitiv, einen Mund-Nasen-Schutz. Und all diese zauberhaften Sachen bekommt Ihr hier.

Damit dürften Eure Vorräte komplett sein.

Irre, oder? In dem ganzen Text kam bisher kein einziges Mal das Wort „Klopapier“ vor!

I tät mit dir in Quarantäne geh’n: So schön kann Liebe sein

Schon schade, dass das Oktoberfest in diesem Jahr abgesagt wurde. Was hätte man für schöne Lebkuchenherzen machen können! Neben den Standards „I hob di Liab“, „Küss mi“ oder „Lass mi dei Stiefl’n lecken“ wären neue, ganz wunderbare Liebesschwüre denkbar gewesen.

Vorschläge von uns:
• „Dein Herz ist systemrelevant“
„Mei Virus is dei Virus“
• „Dein Aerosol ist mein Chanel“

Unser Favorit aber wäre: „I tät mit dir in Quarantäne geh’n“. Wie könnte man sein Hingezogensein zu einem anderen Menschen schöner bekunden? Schließlich legt man es offenkundig nicht nur auf einen One Night Stand an, sondern ist bereit, mindestens 14 Tage mit dem oder der Angebeteten zu verbringen. Auf engstem Raum, kein Entrinnen, mit Lieferpizza und womöglich Filterkaffee.

Der Höhepunkt der Romantik, wie wir ihn nur in Extremsituationen erklimmen. Etwa beim Après Ski nach dem elften Jagertee; in der Schinkenstraße, wenn wir auf den Grund eines Sangria-Eimers hinabstoßen; auf der Spuckwiese vom Oktoberfest, wenn wir Arm in Arm inmitten unseres eigenen Brathendls liegen.

Und so heißt es in unserer Hüttenhit-Parodie „Quarantäne“, die gerade auf der EP „Superspreader“ erschienen ist:

Auf der Piste hab I Augen gemacht
Du hast mi tierisch in Wallung gebracht
Hab dir beim Wedeln auf die Wadeln geglotzt
Und beim Flirten richtig rangeklotzt

Wir haben eine heiße Nacht
Hab es auf 41 Grad gebracht
Jetzt will I an deinen Hotspot ran
Ooooooh!

I tät mit dir in Quarantäne gehn
Atemlos, kann dir net widersteh’n
I tät mit dir in Quarantäne gehn

„In Zeiten von Corona“…

…, so heißt das zweite Stück von unserer EP „Superspreader“. Ein Song über die Nebeneffekte der Corona-Pandemie. Falls Ihr’s wissen wollt: As-Dur, 103 BPM, wir würden sagen: Jazzrock. Die beste Zusammenfassung liefert vielleicht die zweite Strophe:

In Zeiten von Corona
sind wir solidarisch drauf
In solchen Zeiten
tritt Risiko in Gruppen auf
In Zeiten von Corona
schreibt fast jeder so ein Lied
Bedeutungsschwer und hohl
obwohl’s genug davon gibt
Und danach wird alles besser
als es war (denkst du)
Hab Dein Lachen gehamstert
und den Duft von deinem Haar

So schräge Harmonien wie hier haben wir wohl noch nie gesungen – geht ja auch um eine schräge Zeit. Dazu Brushes für die Drums (das ist dieser weiche Snare-Klang), eine Pedal Steel Guitar und ein furioses Pianosolo vom Andreas.

Wie gefällt Euch das? Der Analyse-Bot von Distrokid (der übrigens die Tonart falsch bestimmt) findet es „energetic“, dazu „happy, cheerful, and euphoric“. Den bissigen Text durchschaut der Bot natürlich nicht. Am besten, Ihr hört es selbst: