Comedian Rhythmists?

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Es war einmal eine Band, die hieß „Comedian Rhythmists“. Es gab sie zehn Jahre oder so. Zeit, dass darüber mal geschrieben wird.

Denn sonst weiß irgendwann niemand mehr, wie es wirklich war. Was haben wir nicht schon alles rumerzählt. Denn: Wir waren das.

Als wir beim Casting zum Film „Comedian Harmonists“ nicht genommen wurden, waren wir so frustriert, dass wir erst arglose Passanten mit Bierdosen beworfen und schließlich den Song „Ein Freund, ein guter Freund“ veräppelt haben. Laut grölend, auf einer Straße in Babelsberg. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Für einen lukrativen Ferienjob haben wir erst die Dialoge vom „Kleinen Maulwurf“ synchronisiert und dann eine CD mit pornografischen Anrufbeantworter-Sprüchen aufgenommen. In den Pausen stimmten wir gerne mal ein Lied an, um den Mädels im Studio zu imponieren. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Wir sind auf einer Studentenparty nach 14 Tequila und einem 5-Liter-Kanister hochoktanigem Superbenzin ins Delirium gefallen und in unserem eigenen Erbrochenen wieder aufgewacht. Ein Kommilitone wollte uns mit Fotos erpressen, die zeigen, wie wir nackt auf der Freibadmauer nur die erste Hälfte des Michael-Jackson-Videos „Black or White“ nachspielen. Wir konnten ihn darauf runterhandeln, uns zu seinem Vergnügen auf einem „Antenne-Bayern“-Volksfest mit Renaissance-Madrigalen zu blamieren. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Sie glauben keine dieser drei Geschichten? Recht so. Hier werden wir nach und nach die wahre Story posten. Falls Sie die aber gar nicht interessiert, ist das auch in Ordnung, denn wir haben ja auch eine Gegenwart.

Nicht als Comedian Rhythmists, sondern als Kaktus Klub. Mit neuer Musik, schon jetzt erhältlich. Dazu bald mehr.

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