Weihnachten: Langsam wird’s ernst

Nur noch wenige Stunden, die Uhr tickt. Weihnachtsbaum schmücken, Geschenke deponieren, Essen vorbereiten und Ur-Opa Hildegund die Batterien aus den Hörgeräten nehmen, damit er das Tischgespräch nicht wieder durch seine Nazikommentare unterbricht.

Hat den Vorteil: Dann könnt Ihr unseren jüngsten Weihnachtshit auch ordentlich aufdrehen. Abzappeln entspannt, und das brauchen wir alle morgen more than ever.

Die hier gibt’s auch noch

Wonderful X-mas Time
Wonderful X-mas Time, EP, 2017

So kurz vor Weihnachten wollen wir daran erinnern, dass es nicht nur unsere famose frisch erschienene Dancefloor-Weihnachtsnummer gibt, sondern naturelement auch unsere Weihnachts-EP. Die ist mindestens genauso hübsch gestaltet und bietet gleich zwei epische und sehr geschmeidige Mixe von „Wonderful X-mas Time“ – vielleicht ist das ja etwas für Euch, wenn nach etlichen Runden mit der neuen Version das Tanzfieber ein wenig abkühlt.

Dazwischen gibt es mit „Das Christikind kommt“ das vermutlich funkigste Weihnachtslied aller Zeiten (in dem außerdem ein knappes Dutzend anderer Weihnachtsmelodien versteckt sind). Und mit „Bescherung“ das durchgeknallteste Weihnachtsstück, das je einen Lautsprecher verlassen hat. Hört doch nochmal rein, zum Beispiel gleich hier bei Spotify.

 

Ave, Mariah

Sie hat es geschafft! Mariah Carey steht mit „All I Want für Christmas“ auf Platz 1 der US-Charts. Und zwar 25 Jahre, nachdem der Gassenhauer erschienen ist. Dazu fällt uns – frei assoziiert! – dieses Motiv ein, das wir mal vor ein paar Jahren gebastelt haben. Ist nicht böse gemeint. Wir wünschen auch Frau Carey eine wirklich „Wonderful X-mas Time“.

Santa von Paparazzi erwischt

Erwischt! Wohl im Zusammenhang mit dem heutigen Nikolaustag ist ein weißbärtiger Geschenkeverteiler gesichtet worden.

Während Santa den Putzerfolg eines Stiefelpaars prüfte und es zur Strafe lediglich mit billiger Discounterschokolade füllte, schoss ihn ein professioneller Promifotograf mit seiner Kamera ab. Der Santa beschimpfte den Reporter wenig kindgerecht als „Geschmeiß“ und „Auflagenhure“. Anschließend versuchte er, der Kamera habhaft zu werden und warf dabei mit Pfefferkuchen, der das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten hatte.

Wir hoffen, dass niemand von Euch diese unwürdige Szene mit ansehen musste, sondern dass Ihr alle einen schönen Nikolaustag hattet. Wir persönlich können uns das kaum vorstellen ohne unser neues Stück „Wonderful X-mas Dance“.

Daher: Falls Ihr es noch nicht kennt, hört mal rein.

Wenn die wilden Weihnachtsmänner wandern

Santa Quadriga tutti

Alle Jahre wieder: Die Punschbuden in den Innenstädten locken mit schnäpsernem Odor, die Kürbisse in den Geschäften werden von breitbeinigen Nikoläusen kalt verdrängt. Und spätestens, wenn H&M mit Frauen in Unterwäsche wirbt, dann ist Advent.

Für Naturfreunde eine besondere Zeit: Wer echte Weihnachtsmänner in freier Wildbahn beobachten will, hat gegenwärtig besonders gute Chancen. Die possierlichen roten Gesellen, die unterjährig eher scheu und zurückgezogen leben, machen sich auf die Pirsch und trauen sich aus dem Unterholz.

Dabei zieht es sie in den vergangenen Jahren immer häufiger sogar in menschliche Innenstädte und Wohngebiete. Während sie sich früher nur hin und wieder an den Schornsteinen der Wohnhäuser aufwärmten, wagen sich viele heute gezielt in beheizte Wohnzimmer vor, wo sie unter manch haarsträubendem Vorwand längere Zeitabschnitte verbringen. Dabei bringen sie vor allem die jüngeren Einwohner der Menschensiedlungen zum Singen und Gedichtrezitieren, eine Artgrenzen überwindende Interaktion, die Verhaltensforscher vor Rätsel stellt.

Zuletzt wurden einige Weihnachtsmänner sogar beim ausgelassenen Schwofen, so scheint es zumindest, beobachtet. Sollte es sich bestätigen, dass die wildlebenden Weihnachtstiere über rhythmisches Empfinden verfügen, würde das Teile der Kognitionsforschung auf den Kopf stellen.

In einem Feldversuch werden deshalb derzeit zahlreiche Weihnachtsmänner mit „Wonderful X-mas Dance“ von Kaktus Klub beschallt, um mehr über dieses Thema zu erfahren. Das Lied gilt als besonders geeignet, weil es einerseits bei musikalischen Rezipienten jedweder Herkunft unweigerlich zu Tanzhandlungen führt, und andererseits durch seine Weihnachtsthematik speziell für die roten Racker als artgerecht angesehen wird.

Die Illustration oben zeigt einige Prachtexemplare der Weihnachtsgattung beim Abhotten, das Stück kann unter anderem hier gehört werden: