So schön ist‘s daheim

Heute möchten wir Euch eine der pittoresken Kulissen aus unserem kommenden Musikvideo vorstellen.

Dies ist unser Lieblingstank. Er ist himmelblau, fasst etliche Zentilliarden Liter Diesel und steht malerisch an einem Feldrand in Bayern.

Wird Euch bei dem Anblick nicht auch ganz warm zumute? Warm wie einer Glühkerze in einem turbogeladenen Hightechdieselmotor?

Was könnte besser unser Heimatland symbolisieren, als der Treibstoff der Schlüsselindustrie des vorigen Jahrhunderts? Als das Gebräu, das den Dieselskandal erst möglich machte?

Eben. Also.

Geht übrigens gut voran mit dem Video und dem zugehörigen Song.

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Geschenkt: Ein Kaktus für die Liebe

Heute gibt’s hier etwas geschenkt. Von uns. Für Euch. Weil Ihr Ihr seid. Und weil in der Welt schon genug rumgepestet wird und es bisschen mehr Liebe geben sollte.

Heute schenken wir Euch eine original Liveaufnahme von uns, von unserem Stück „Oh Happy Cactus“. Das ist die Gospelversion zum „Kleinen grünen Kaktus“. Vor kurzem hatten wir das Stück zum Reinhören angeboten – in dem zugehörigen Blogeintrag könnt Ihr auch mehr über die Entstehung der Aufnahme erfahren.

Seit heute könnt Ihr „Oh Happy Cactus“ nicht nur bei Soundcloud streamen, sondern auch von dort runterladen. Klickt einfach oben in dem Soundcloud-Fenster auf das Symbol mit dem Pfeil, der nach unten zeigt. Vorwarnung: Ihr müsst Euch dafür bei dem Laden anmelden, mit E-Mail und Cookies und so, richtig DSGVO-mäßig. Wer das nicht will, kann weiter (vergleichsweise) anonym streamen.

Die Aufnahme könnt Ihr behalten, speichern, spielen so oft es Euer Herz begehrt. Viel Freude damit. Und viel Liebe.

Ufo Elphi

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Unheimliche Begegnung der dritten Art? Foto aus dem Inneren eines Otto-Motors? Oder einfach nur eine verdammt coole Lichtshow? Was soll dieses Bild?

Wir machen’s kurz: Das Foto ist gestern im großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie entstanden. Und zwar, weil unser Co-Kaktus-Klubber Matthias Kaufmann dort aufgetreten ist.

Klingt ausgedacht? Ist es aber nicht. Wie einige von Euch inzwischen wissen, ist Matthias ja der beste Schlagzeugimitator der westlichen Hemisphäre. Und als solcher tritt er immer wieder mit dem Hamburger Jazz- und Popchor Rhythm and Voice Connection auf, zuletzt zum Beispiel im April. Und die Connection wiederum war gestern in der Elbphilharmonie, zusammen mit rund 20 anderen Chören, zu hören, bei der Langen Nacht des Singens.

Warum habt Ihr uns das nicht früher gesagt, werden jetzt einige von Euch fragen. Berechtigt, schließlich lassen wir so eine Gelegenheit zum Werbetrommelrühren doch normalerweise nicht aus. Und wir hätten uns gefreut, den einen oder die andere von Euch im Publikum zu sehen. Aber: Als die ganze Sache spruchreif wurde, waren längst alle Karten verkauft. Dafür zu werben hätte Euch nur frustriert.

So wie die folgenden Infos: Das war ein unfassbar sehens- und hörenswerter Abend. Eine derartige Vielfalt der Chormusik an einem Ort bekommt man selten zu hören. Und die Rhythm and Voice Connection – wie auch Matthias – war selbst ganz baff, wie gut der eigene Auftritt lief: Ganz großer Spaß vor einem Publikum, das sich begeistert begeistern ließ.

Nicht ärgern, das nächste Mal sagen wir wieder vorher Bescheid.

Erschreckend aktuelle Mucke

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Auf den Tag genau vor 19 Monaten ist unser Mini-Album „Rebell“ erschienen. Uns kommt es so vor, als wäre es gestern gewesen. Wie die Zeit vergeht. Kind, was bist du groß geworden. Wer hat an der Uhr gedreht? So jung kommen wir nicht mehr zusammen.

Grund genug für uns, mal wieder in „Rebell“ reinzuhören – 19 Monate sind schließlich fast so gut wie ein runder Geburtstag. Klar, es gibt noch neueren Stoff von uns, nämlich die EP „Wonderful X-mas Time“, die erst vor sechseinhalb Monaten rausgekommen ist. Aber irgendwie ist uns gerade nicht so weihnachtlich zumute. Kommt ja wieder.

Wir stellen fest: Die Songs von „Rebell“ sind erschreckend aktuell. Da geht es unter anderem um:

  • Leute, die sich dämlicherweise für Rebellen halten, aber einfach nur Spacken sind („Rebell“);
  • Männer, die auch beim Flirten nur an sich und niemand sonst denken („Wir lassen die Puppen tanzen“);
  • Menschen, die einfach die Pubertät nicht hinter sich lassen können („Loser 96“);
  • und ganz generell um „Dumme Menschen“.

Letzteres passt allerdings irgendwie immer.

Neue Abenteuer in Hi-Fi

Schönes (langes) Wochenende: Wir haben in den vergangenen vier Tagen nicht nur ein neues Video gedreht, sondern auch Audioaufnahmen für unsere nächsten Releases gemacht. Wir wollen nicht zu viel verraten von diesen Hi-Fi-Abenteuern, aber so viel sei gesagt: Eine tragende Rolle spielt ein fast 20 Jahre alter PC, den Andreas wiederbelebt hat, um an verschollen geglaubte Dateien heranzukommen. Und eine Fender Stratocaster, die bei uns für brandheiße Discogrooves sorgen wird.

Die Produktion wird noch eine Weile dauern. Aber wenn Ihr beim Hören auch nur halb so viel Spaß habt wie wir beim Spielen, dann wird das eine Riesengaudi.

Dürfen wir Sie weiter zuscheißen?

Tausendmal gefragt, tausendmal ist nichts passiert: Jeder von uns hat in den vergangenen Tagen E-Mails bekommen, in denen sich Unternehmen mit Verweis auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erkundigen, ob sie weiter Newsletter und so Zeug verschicken dürfen. Gut daran: Wenn wir nichts machen, dann dürfen die das nicht mehr.

Entsprechend schleimig waren die meisten Anfragen formuliert: „Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig“, plötzlich.

Wir haben gestern, mehr so als Seitengag, eine ehrliche Anfragemail formuliert. Auf vielfachen Wunsch hier der Wortlaut:

Betreff: Ihre Daten sind uns schnurz

Sehr geehrte(r) Herr/Frau XXX,

Datenschutz geht uns am Arsch vorbei. Jahrelang haben wir Ihre Daten an jeden dahergelaufenen Windhund vertickt, der so blöd war, dafür etwas rauszurücken. Aber die EU, das perverse Bürokratiemonster, ist uns nun in die Parade gefahren. Wegen dieser Brüsseler Spacken müssen wir Sie nun im Ernst fragen, ob Sie das alles so wollen und wir Sie auch in Zukunft mit dem grenzdebilen Spam zuscheißen dürften, den Sie schon immer ungelesen gelöscht haben.

Also: Ist das okay? Oder, um verwirrend zu fragen: Dürfen wir nicht Ihre Einwilligung voraussetzen, dass wir keinen Spam mehr an sie schicken? So oder so: Klicken Sie hier.
HIER, VERDAMMT!

Das war’s schon. Und glauben Sie nicht, dass wir Ihre Daten löschen, bloß weil Sie nie nicht Nein gesagt haben.

Datengeschützte Grüße,
Ihre Newsletter-Heinis vom Kaktus Klub.

DSGVO go!

screenshot_1178Tatsächlich gibt es unter Euch ein paar unfassbar treue Fans, die sich sogar per Mail benachrichtigen lassen, wenn wir hier eine neue Verlautbarung verlautbaren. Eigentlich klar, dass niemand so etwas gegen seinen Willen bestellt. Aber mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind auch wir verpflichtet, einmal freundlich zu fragen, ob das auch wirklich gewünscht ist.

Seit Tagen bekommt Ihr, bekommen wir Mails in dieser Art. Ganz ehrlich, wir freuen uns  wahnsinnig darüber, wie viele sinnlose Newsletter bei der DSGVO-Aktion bald aus unseren Postfächern verschwinden dürften – einfach, indem wir gar nicht auf die Anfragen reagieren. Aber natürlich wäre es absolut schnafte von Euch, wenn Ihr wenigstens unsere Nachfrage bestätigen würdet. Wir schreiben ja wirklich nicht oft, so ein bis dreimal pro Monat. Und manchmal gibt’s dabei ja sogar was geschenkt.

Weitere Folge der DSGVO-Aktion: Wir werden hier unsere Kommentarfunktion deaktivieren. Der Service wird ja nicht von uns angeboten, sondern von dem Dienstleister unserer Webseite, WordPress. Und was der mit Euren Daten macht, weiß der Geier. Außerdem kommt der ganze Facebook-Quatsch weg. An Mark Zuckerberg: We’re sorry! Hähä.

Das vielleicht Lustigste an der DSGVO-Kiste ist ja, wie schamlos in diesen ganzen Rundmails gelogen wird: „Ihre Daten liegen uns sehr am Herzen.“ Da kommen einem die Tränen. Wir haben mal eine DSGVO-Rückversicherungsmail verfasst, wie sie ehrlich aussähe – sie das Bild oben.

Unsere eigenen Rückversicherungsmails sehen selbstverfreilich ganz anders aus. Ihr wisst ja: Eure Daten liegen uns ja am Herzen.