Bald live: Soul mit einem großen S

Capital S.pngDoch, doch, manchmal kann man unseren genialen Schlagzeug-Imitator Matthias noch live hören, wie er… Schlagzeug imitiert. Ihr wisst ja alle: Das macht er wie kein Zweiter, er braucht dazu eigentlich nicht mal ein Mikrofon.

Kommendes Wochenende ist es wieder so weit: Da trommelt und beatet und zischt und ploppt er wieder gemeinsam mit dem Hamburger Jazzchor „Rhythm & Voice Connection“. Der Chor an sich ist schon den Konzertbesuch wert. Fürs große Ensemble arrangiert, kann man da Hits von Roger Cicero, Bruno Mars, Van Morrisson, The Police oder Mark Forster hören. Mal a cappella, mal mit Band, mal mit Solo-Sängern. Und mal mit Matthias.

Das Motto in diesem Jahr: „Soul with a Capital S“. Und ja, die „Rhythm & Voice Connection“ traut sich tatsächlich an diesen Funk-Hammer der Band Tower of Power ran.

Seid dabei, noch gibt es Karten, und zwar hinter diesem Link. Die Musikparty steigt:
kommenden Samstag, 4. Mai 2019 um 19:30
in der Stadtteilschule Eppendorf.

Wir sehen uns!

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Es geht los.

screenshot_1303Now that’s what we call a wall of sound: Ein letzter Blick auf den Datensatz für unsere kommende Single. Yep, das wird recht massiv.

Und dann ab dafür, ans Label, von dort an den Vertrieb, von dort in alle Download- und Streaming-Stores. Und von dort in Eure Herzen. Oder sonstwo hin. Hauptsache, Euch gefällt das Stück mindestens ebenso gut wie uns.

Wir freuen uns riesig. Schon, weil alles danach aussieht, dass wir die Single wirklich wie versprochen in der ersten Jahreshälfte bei Euch haben. Und natürlich, weil sie der Vorbote für mehr ist: unser erstes volles Album.

Wir haben die passenden Shirts zum Brexit

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Wie es denn sein könne, dass Theresa May abermals eine Abstimmung im Unterhaus ansetzt, von der jeder weiß, dass sie sie verlieren würde – das fragte der BBC-Journalist Nicholas Watt einen Cabinet Minister, also ein hochrangiges Mitglied von Mays Regierung. Dessen Antwort: “Fuck knows, I’m past caring, it’s like the living dead in here.”

Was für ein elaboriert formuliertes Lebensmotto! Die Kurzversion: Sch… drauf.

Das hat uns so gut gefallen, dass wir daraus gleich ein paar hübsche T-Shirts gebastelt haben. Die gibt’s ab sofort in unserem Kaktus-Shirt-Shop. Klickt da mal rein. Keep calm and go shopping!

Und hier das Video mit dem Originalzitat.

Wie soll es nur weitergehen?

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Ob Westminster mit seiner abgedrehten Brexit-Sitcom oder „Game of Thrones“ mit seiner heiß ersehnten letzten Staffel – oder noch abgefahrener: Washington mit seinem grenzdebilen Präsidentendarsteller. Überall die gleich Frage, nämlich: Wie soll es nur weitergehen?

Das kann man sich bei einer Band wie uns selbstverständlich auch immer fragen, schließlich bereiten wir ständig etwas neues vor, was die Welt verändern könnte (und dann kommt doch immer nur Musik dabei raus). Meist antworten wir auf diese Frage mit geradezu paranoider Geheimhaltung wie bei Apple. Oder mit einem entschiedenen: Öhm.

Diesmal wollen wir aber wirklich verraten, was als nächstes kommt. Mais oui, naturlement, es gibt tatsächlich eine Art Jahresplan für 2019. Und der sieht für die zweite Jahreshälfte etwas vor, was wir bisher immer ausgeschlossen haben. [An dieser Stelle müsste jetzt eigentlich ein Werbeblock kommen, um die Spannung zu verstärken.]

Wir wollen nämlich unser erstes richtiges Album veröffentlichen. Ja. Doch.

Stimmt schon, bisher haben wir immer gesagt: Schwierig, lieber kein Album planen, da verzettelt man sich; Mini-Alben, EPs und Singles sind doch auch schön, vor allem schneller fertig. Aber die Songs, an denen wir derzeit basteln, klingen einfach zusammen noch viel schöner als allein.

Eine Staffel „Game of Thrones“ ist ja auch besser als nur eine Folge. Drei Brexit-Abstimmungen sind ja auch lustiger als nur eine. Eine ganze Mafia als US-Regierung ist ja auch fieser als nur ein Pate als Präsident. Ihr versteht das Prinzip.

Und die Single, die wir jetzt hiermit schon zum drölfzigsten Mal ankündigen, die ist eine Auskopplung aus diesem künftigen Album. Sie soll in der ersten Jahreshälfte den Anfang machen.

Termine verraten wir aber natürlich nicht. Das würde schließlich voraussetzen, dass wir sie selbst kennen. Bei Projekten wie diesen kann immer was dazwischenkommen. Eher machen wir eine zuverlässige Wettervorhersage für das restliche Jahr.

Bleibt die Frage: Was zeigt das Foto da oben? Das ist der „Himmelskletterer“ von Angerer dem Jüngeren, eine Plastik, die man am Ruhpoldinger Rauschberg sehen kann. Aber das nur am Rand dieses Textes.

Bier, Bützjes, Beats

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Tätäh! Der Karneval in Deutschland steuert auf seinen unvermeidlichen Höhepunkt zu, da wird fürs ganze Jahr gelacht, siehe auch das Baumarkt-Plakat oben. Und weil traditionell bei lecker Bier und lecker Bützjes die Beats oft nicht so lecker sind, haben wir schon vor einigen Jahren – da hießen wir noch „Comedian Rhythmists“ – einen astreinen Karnevals-Hiphop gemacht: „Hip Hop Helau“. Legendär, live und ganz ohne Instrumente. Dafür aber mit Matthias‘ einzigartiger Schlagzeugimitation. (Mehr zu dieser Geschichte hier.)

Damit das Stück demnächst doch endlich mal in einer der großen Prunksitzungen gespielt wird, bieten wir es auch dieses Jahr wieder kostenlos zum Download an. Hier unten bei Soundcloud könnt Ihr das Stück nicht nur streamen, sondern auch auf Euren Rechner laden – einfach nur auf das Symbol mit dem Abwärtspfeil (rechts oben) klicken. Versprochen: Das ist legal.

Also: Prost, helau und viel Spaß damit. Wie sagt man so schön? Tut nichts an den tollen Tagen, was wir nicht auch täten.

Heimat liegt vor Punk

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Jedes Jahr aufs Neue versuchen wir, in Günther Jauchs Jahresrückblick unsere Hitauswertung unterzubringen: Welche sind die beliebtesten Lieder vom Kaktus Klub? Jedes Jahr aufs Neue ignoriert uns die Redaktion, warum auch immer. Womöglich, weil die nötigen Zahlen zu Redaktionsschluss gar nicht vorliegen.

Das müsste man mal thematisieren: Der Rückblick läuft ja, bevor das betreffende Jahr abgelaufen ist. Also kann der Jahresrückblick maximal die ersten elf Monate des Jahres berücksichtigen. Als ob im Dezember nichts passieren würde! Fake News! Alarm!

Aber wir schweifen ab.

Dabei haben wir jetzt endlich die fehlenden Daten, und zwar weltexklusiv. Berechnet aus den Audiostreams und Videoabrufen ergeben sich diese Charts (und zwar für die kompletten zwölf Monate des Jahres 2018):

  1. Heimat (Volkstümliche Musik)
  2. Dumme Menschen (Punk)
  3. Wonderful X-mas Time (Pop/Hiphop)
  4. Rebell (Rock)
  5. Irish Rebel (Folk)

Erschreckend: das Hitpotenzial von Volksmusik. Und das, wo Komposition und Produktion quasi gar keine Arbeit machen (siehe unsere Ausführungen zur Frage: Ist volkstümliche Musik primitiv?). Vielleicht sollten wir doch eine Karriere in diesem Genre anstreben. Wenn man sich erstmal überwunden hat, könnte das ganz befriedigend sein, zumindest pekuniär. Und wer kriecht, kann nicht stolpern.

Natürlich sind in dieser Liste die Stücke im Vorteil, zu denen es auch ein Video gibt (hier auch jeweils verlinkt). Ohne Videos liegt plötzlich etwas ganz anderes vorn, insgesamt ändert sich aber nur die Reihenfolge der gleichen Titel:

  1. Irish Rebel
  2. Heimat
  3. Dumme Menschen
  4. Rebell
  5. Wonderful X-mas Time

Bemerkenswert: Da kommt Folk vor Volk, aber es bleibt bei Musi vor Punk. Was meint Ihr: Sollten wir öfter jodeln und schunkeln?

 

Zahlt für das Shirt, nicht den Versand

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Da simmer jetzt janz unbescheiden: Unsere neuen Shirts sind total schnafte. Und damit Ihr wirklich endlich mal welche kauft, gibt es jetzt ein Sonderangebot: Wer bis einschließlich Samstag, 2. Februar bestellt, bekommt den Versand dazugeschenkt. Ihr müsst dazu nur unseren Spreadshirt-Shop aufsuchen und bei der Bestellung diesen Gutschein-Code eingeben: SHIP4U19. Konsumiert, bis Ihr glücklich seid!