Alles, was Ihr für Eure Quarantäne braucht

Nudeln – check. Tomatensauce – check. Rotwein – check. Eigentlich habt Ihr alles für Eure Quarantäne.

Bis auf ein paar stilechte Quarantäne-Motto-Produkte. „I tät mit dir in Quarantäne geh’n“, die schönste Liebeserklärung, die es geben kann – Ihr kennt sie aus unserem satirischen Hüttenhit „Quarantäne“. Und diese Zeile, nebst einem feschen Covid-Edelweiß, ziert nun farbenfrohe Shirts, Hoodies und Pullis, dazu Taschen, Kuschelbären und sogar Kissen (damit könnte man ganz famos eine Après-Ski-Bar ausstaffieren!). Sogar, vielleicht etwas kontraintuitiv, einen Mund-Nasen-Schutz. Und all diese zauberhaften Sachen bekommt Ihr hier.

Damit dürften Eure Vorräte komplett sein.

Irre, oder? In dem ganzen Text kam bisher kein einziges Mal das Wort „Klopapier“ vor!

I tät mit dir in Quarantäne geh’n: So schön kann Liebe sein

Schon schade, dass das Oktoberfest in diesem Jahr abgesagt wurde. Was hätte man für schöne Lebkuchenherzen machen können! Neben den Standards „I hob di Liab“, „Küss mi“ oder „Lass mi dei Stiefl’n lecken“ wären neue, ganz wunderbare Liebesschwüre denkbar gewesen.

Vorschläge von uns:
• „Dein Herz ist systemrelevant“
„Mei Virus is dei Virus“
• „Dein Aerosol ist mein Chanel“

Unser Favorit aber wäre: „I tät mit dir in Quarantäne geh’n“. Wie könnte man sein Hingezogensein zu einem anderen Menschen schöner bekunden? Schließlich legt man es offenkundig nicht nur auf einen One Night Stand an, sondern ist bereit, mindestens 14 Tage mit dem oder der Angebeteten zu verbringen. Auf engstem Raum, kein Entrinnen, mit Lieferpizza und womöglich Filterkaffee.

Der Höhepunkt der Romantik, wie wir ihn nur in Extremsituationen erklimmen. Etwa beim Après Ski nach dem elften Jagertee; in der Schinkenstraße, wenn wir auf den Grund eines Sangria-Eimers hinabstoßen; auf der Spuckwiese vom Oktoberfest, wenn wir Arm in Arm inmitten unseres eigenen Brathendls liegen.

Und so heißt es in unserer Hüttenhit-Parodie „Quarantäne“, die gerade auf der EP „Superspreader“ erschienen ist:

Auf der Piste hab I Augen gemacht
Du hast mi tierisch in Wallung gebracht
Hab dir beim Wedeln auf die Wadeln geglotzt
Und beim Flirten richtig rangeklotzt

Wir haben eine heiße Nacht
Hab es auf 41 Grad gebracht
Jetzt will I an deinen Hotspot ran
Ooooooh!

I tät mit dir in Quarantäne gehn
Atemlos, kann dir net widersteh’n
I tät mit dir in Quarantäne gehn

„In Zeiten von Corona“…

…, so heißt das zweite Stück von unserer EP „Superspreader“. Ein Song über die Nebeneffekte der Corona-Pandemie. Falls Ihr’s wissen wollt: As-Dur, 103 BPM, wir würden sagen: Jazzrock. Die beste Zusammenfassung liefert vielleicht die zweite Strophe:

In Zeiten von Corona
sind wir solidarisch drauf
In solchen Zeiten
tritt Risiko in Gruppen auf
In Zeiten von Corona
schreibt fast jeder so ein Lied
Bedeutungsschwer und hohl
obwohl’s genug davon gibt
Und danach wird alles besser
als es war (denkst du)
Hab Dein Lachen gehamstert
und den Duft von deinem Haar

So schräge Harmonien wie hier haben wir wohl noch nie gesungen – geht ja auch um eine schräge Zeit. Dazu Brushes für die Drums (das ist dieser weiche Snare-Klang), eine Pedal Steel Guitar und ein furioses Pianosolo vom Andreas.

Wie gefällt Euch das? Der Analyse-Bot von Distrokid (der übrigens die Tonart falsch bestimmt) findet es „energetic“, dazu „happy, cheerful, and euphoric“. Den bissigen Text durchschaut der Bot natürlich nicht. Am besten, Ihr hört es selbst:

Zwei Milliarden potenzielle Hörer

Inzwischen beschäftigt sich unser Vertrieb mit der Frage, woran es hapert. Am 25.09. ist unsere neue Single „Superspreader“ zwar erschienen, aber bei den größten Musikdiensten noch immer nicht erhältlich: Spotify, Apple Music, YouTube. Nur die zauberhaften Anbieter Deezer und Amazon bieten schon unsere neuen Stücke feil. Eine richtig große Ankündigung haben wir deshalb noch nicht gemacht – wäre doch schade, wenn jemand gleich reinhören möchte und das Werk dann nicht beim Anbieter seines Vertrauens findet.

Immerhin: Weltweit ist die EP in 22 Stores zu haben, darunter zwei russische und ein chinesischer. Theoretisch könnten wir also mehr als zwei Milliarden Menschen erreichen, wenn sie sich denn für deutschsprachige Musik interessieren würden.

Euch nützt das leider nichts, und uns auch nicht. Uns ist das sehr unangenehm, was für eine Antiklimax! Klopf auf Holz: Wenn nun schon der Vertrieb Nachforschungen anstellt, wird es hoffentlich bald richtig losgehen. Einstweilen danken wir allen, die extra die flotten Dienste angesteuert haben, um „Superspreader“ zu hören. Bis bald!

Nur noch wenige Stunden, bis unsere neue EP erscheint

  • Update 25.09.2020 17:30 Uhr: Die EP ist tatsächlich heute erschienen, allerdings noch nicht in allen Download- und Streamingstores erhältlich. Zum jetzigen Zeitpunkt bekommt man sie zum Beispiel bei Deezer und Amazon, aber noch nicht bei Spotify, Google oder Apple. Wir melden uns wieder, wenn alle Services nachgezogen haben.

Wir befinden uns in einem kleinen Dilemma mit diesem Beitrag – alles, was es zu sagen gibt, ist mit der Überschrift und der Illustration im Prinzip gesagt: Neue EP – nicht mehr lange – 25.09. – wer nicht auf der Leitung sitzt, weiß jetzt: Das ist morgen.

Und auch zu der EP selbst ist eigentlich alles gesagt, was man halt vorher so sagt: Drei Stücke – alle neu – eins ist eine Auskopplung aus unserem kommenden Album „Absolut“. Ihr könnt das, wenn’s nicht mehr präsent sein sollte, hier nachlesen.

Was soll man also schreiben?

Trotzdem wollen wir gern noch die Werbetrommel rühren. Daher also dieser Beitrag. Mit dem wir uns in einem kleinen Dilemma befinden – alles, was es zu sagen gibt, ist mit der Überschrift und der Illustration im Prinzip gesagt: Neue EP – nicht mehr lange – 25.09. – wer nicht auf der Leitung sitzt, weiß jetzt: Das ist morgen.

Und auch zu der EP selbst ist eigentlich alles gesagt, was man halt vorher so sagt: Drei Stücke – alle neu – eins ist eine Auskopplung aus unserem kommenden Album „Absolut“. Ihr könnt das, wenn’s nicht mehr präsent sein sollte, hier nachlesen.

So langsam wird’s repetitiv. Und es sind ohnehin zu viele Gedankenstriche. Mehr zumindest als Gedanken. Nie gut.

Jedenfalls hoffen wir, dass Ihr morgen reinhört, wenn unsere neue EP erscheint, am 25.09. In ein paar Stunden also. Morgen quasi. Könnte nämlich ganz gut werden: Drei Stücke, eins schon aus dem Album, das wir gerade vorbereiten, alles brandneu. So schreibt man das ohne Gedankenstriche, geht doch.

Merkt man, dass wir aufgeregt sind?