Stoppt Mariah!

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Mariah ist auf Platz 1, mit einem 21 Jahre alten Lied. Kunststück: Irgendwo in dieser Größenordnung bewegt sich „All I Want for Christmas is You“ immer, wenn die US-Chartorganisation Billboard ihre „Holiday 100“ kürt, also die Liste der 100 erfolgreichsten Weihnachtslieder.

Die gute Nachricht: „Last Christmas“ ist raus aus den Top 10. Naja, Platz 11. Aber immerhin.

So, nächstes Jahr wollen wir auch auf die Liste.

Wonderful X-mas Time

Da isses nun, unser Weihnachtslied. Seit Äonen müssen die Menschen „Last Christmas“ von Wham hören, wenn die besinnliche Zeit an den Supermarktkassen anbrandet. Aber damit ist jetzt Schluss. Wir können’s genauso kitschig. Und dabei viel witziger. Und funky. Ihr merkt: Auf dieses Stück sind wir ein kleines bisschen stolz.

Was müsst Ihr darüber wissen?

Den Refrain haben wir schon vor Jahren geschrieben, aber nie wurde ein fertiges Lied draus. In diesem Frühjahr nun haben wir es endlich zu Ende arrangiert und die samtigen Vocals aufgenommen. Dann den neuen Text entwickelt, im Herbst den Rap eingespielt. Schlittenschellen hinzugefügt. Und noch mehr Schlittenschellen. Und Glöckchen.

Wir ho-ho-hoffen, es gefällt Euch.

Besetzung:
Off Topic – Lead und Background Gesang, Keyboards, Bass Synth, Drum & Percussion Programming
Helmut Lang – Rap, Background Vocals, Gitarre
J. Low – Lead Rapper
Eva-Maria, Jan und Simon – Kinderchor

Frequently Asked Questions

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Wer seid Ihr eigentlich?

Wir sind Helmut Lang, J. Low, Off Topic und Andreas Voigt. Wir machen Musik, unter dem Namen Kaktus Klub.

Und was für Musik macht Ihr?

Vor allem parodieren wir Genres, wenn auch nicht immer. Wir sind früher mal als Musikkabarett aufgetreten. Jetzt machen wir Studioaufnahmen, aber die Haltung ist dieselbe. Unser mission statement: Was darf Satire? Grooven! Wir sind die Musiksa-Tiere des Pop. Und schuld an 8 Prozent aller miesen Wortspiele.

Wird man von Euch noch hören?

Klar. Aber das setzt voraus, dass man unsere Songs kauft. Wir sind zwar Profis, aber nicht als Musiker. Wir haben alle einen Job jenseits des Showbiz, den wir ganz gerne machen. Unsere Musikprojekte sind nicht unser Beruf. Aber immerhin sind wir so auch in unserer Freizeit weg von der Straße.

Tretet Ihr auch mal wieder auf?

Nö. Wir wohnen so weit auseinander – Proben unmöglich. Aber ab und zu treffen wir uns und machen Aufnahmen. Dazwischen balsteln wir zu Hause an den Songs und schicken die Ergebnisse hin und her. Das macht Spaß, probiert’s mal aus.

Stand Dezember 2015: Ihr habt zwei Singles rausgebracht. Was kommt da noch?

Abwarten. Wir haben eine ganze Menge fertig und noch mehr in Vorbereitung. ‚Nuff said.

Warum eigentlich „Kaktus Klub“?

Das ist Tradition. Unser früherer Name lautete Comedian Rhythmists. Den konnte keiner aussprechen. Damals fanden wir das lustig. Heute, mit immer mehr dritten Zähnen, haben wir selbst allmählich Probleme. „Kaktus Klub“ geht derzeit noch ganz gut. Außerdem erinnert es an den „kleinen grünen Kaktus“ der Comedian Harmonists. Zu deren Lied hatten wir früher mal fünf Coverversionen im Programm, in unterschiedlichsten Stilrichtungen. Daher unser neuer Name: in memoriam Kaktus. Siehe Foto.

Comedian Rhythmists?

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Es war einmal eine Band, die hieß „Comedian Rhythmists“. Es gab sie zehn Jahre oder so. Zeit, dass darüber mal geschrieben wird.

Denn sonst weiß irgendwann niemand mehr, wie es wirklich war. Was haben wir nicht schon alles rumerzählt. Denn: Wir waren das.

Als wir beim Casting zum Film „Comedian Harmonists“ nicht genommen wurden, waren wir so frustriert, dass wir erst arglose Passanten mit Bierdosen beworfen und schließlich den Song „Ein Freund, ein guter Freund“ veräppelt haben. Laut grölend, auf einer Straße in Babelsberg. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Für einen lukrativen Ferienjob haben wir erst die Dialoge vom „Kleinen Maulwurf“ synchronisiert und dann eine CD mit pornografischen Anrufbeantworter-Sprüchen aufgenommen. In den Pausen stimmten wir gerne mal ein Lied an, um den Mädels im Studio zu imponieren. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Wir sind auf einer Studentenparty nach 14 Tequila und einem 5-Liter-Kanister hochoktanigem Superbenzin ins Delirium gefallen und in unserem eigenen Erbrochenen wieder aufgewacht. Ein Kommilitone wollte uns mit Fotos erpressen, die zeigen, wie wir nackt auf der Freibadmauer nur die erste Hälfte des Michael-Jackson-Videos „Black or White“ nachspielen. Wir konnten ihn darauf runterhandeln, uns zu seinem Vergnügen auf einem „Antenne-Bayern“-Volksfest mit Renaissance-Madrigalen zu blamieren. Ein Produzent hörte das und brachte uns ganz groß raus.

Sie glauben keine dieser drei Geschichten? Recht so. Hier werden wir nach und nach die wahre Story posten. Falls Sie die aber gar nicht interessiert, ist das auch in Ordnung, denn wir haben ja auch eine Gegenwart.

Nicht als Comedian Rhythmists, sondern als Kaktus Klub. Mit neuer Musik, schon jetzt erhältlich. Dazu bald mehr.