Wer von Euch ist der Typ mit dem Holzkopf?

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Für das Beiheft unseres Mini-Albums „Rebell“ haben wir besonderen Aufwand getrieben: Jeder Song hat ein eigenes Cover-Motiv. Und als wir neulich hier die Entstehung des Songs „Irish Rebel“ geschildert haben, kam die Frage auf: Was ist das für ein Typ auf dem Covermotiv?

Die Antwort findet sich in diesem Artikel von SPIEGEL ONLINE: Es ist eine Figur aus dem Skulpturenpark „The Ewe Experience“, gelegen im äußersten Südwesten Irlands, an der Straße zwischen Kenmare und Glengarriff. Der Park ist eine Reise wert, und er wird in dem Artikel so beschrieben:

„Hier trifft Skulptur auf wilde Natur, Spiel und Interaktion auf Information, Berg auf Wasser, Kitsch auf Kunst. Es ist ein weiträumiges, sich den Berg hinaufreckendes Gelände von fast dschungelhaftem Bewuchs. Das Ungewöhnlichste daran: Es changiert mit sehr viel Humor zwischen niedlich und beeindruckend, informativ und spaßig.“

Kurz: Das ist wie unser Mini-Album als Skulpturenpark. Fanden wir sehr passend, und der hölzerne Kerl, den ihr in unserem Beiheft (oder über diesem Blogeintrag) seht, ist allemal ein sympathischer Ire.

Das Foto hat uns übrigens Frank Patalong, der Autor des Artikels, zur Verfügung gestellt, dafür thanks a million. Ebenfalls sehenswert ist, nebenbei bemerkt, seine komplette Bildergalerie zur Ewe Experience.

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Lauter abgesprochene Hemden

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Da war doch was: Genau, am 23. April ist Matthias erstmals seit 15 Jahren wieder mit seiner Schlagzeugimitation live aufgetreten, und zwar als Gast des Hamburger Soul-Chors Rhythm and Voice Connection.

Und, wie war’s? Klasse war’s. Während wir bei Helmuts ansonsten hochgelobtem Auftritt ein paar Tage früher in Neu-Ulm das nicht abgesprochene Hemd monieren mussten, war bei Matthias alles schnieke. Leider gibt’s von diesem Auftritt nicht so viele Fotos, aber auf den beiden oben sollte das deutlich werden.

Musik wurde ja auch gemacht, und die war ein großer Spaß. Der Chor kredenzte ein buntes Programm mit Live-Band und Gesangssolisten, mit Stücken von Jamiroquai über U2 bis Bill Withers. Matthias spielte bei fünf Stücken das rhythmische Rückgrat: „Please Don’t Stop The Music“ von den Treblemakers, „Mambo“ von Herbert Grönemeyer, „Das alles wär nie passiert“ von Annett Louisan, „Mitten vorm Dock Nr. 10“ von Stefan Gwildis (eigentlich ja „Sittin On The Dock of the Bay“ von Otis Redding) und „Haven’t Met You Yet“ von Michael Bublé.

Film? Liveaufnahme? Nix da! Ehrlich Leute, nächstes Mal müsst Ihr schon selbst dabei sein. (War aber auch so voll.)

Das darf nicht vergessen werden: Auf dem unteren Bild sieht man außerdem die Solo-Sänger Florian Krins (vordere Reihe Mitte) und Miriam Schüler (vordere Reihe rechts) sowie Chorleiter Torsten Allwardt (Vordergrund rechts).

Update: Äh, ja. Matthias ist der Typ mit dem komischen Mikro (das ist eigentlich für Bass-Drums konstruiert worden; ideal, weil es dem Druck standhält, den Matthias so macht). Und wer das Konzert live erlebt hat, sollte noch das hier lesen.

Da hätte RTL II was ganz großes draus gemacht

Am Samstag hat Helmut Lang im Neu-Ulmer Vorfeld-Inn sein Solo-Programm „Remmos“ uraufgeführt. Mit Witz, Musik und der ultimativen Hitliste von Geräuschen, die man nur in Kreißsälen zu hören bekommt. Ehrlich, aus sowas würde RTL II einen kompletten Samstagabend mit acht Werbeblöcken machen.

Was der Titel des Programms bedeutet, haben wir für Schlaufüchse hier angedeutet. Wichtiger aber ist: Die Sache hat Spaß gemacht. Dem Helmut sowieso, aber offenbar auch dem Publikum. Eins müssen wir jedoch klarstellen: Das Hemd war so nicht abgesprochen.

An dem Abend hatte auch ein Song Live-Premiere, dessen Studio-Version auf unserer digitalen EP erscheinen wird: „Dumme Menschen“. Ging ganz schön ab. Hören konnten es allerdings nur die Leute im Publikum, die auch wirklich bis zur Zugabe geblieben sind. Also alle.

Wir werden die Nummer in Vier-Mann-Besetzung schrammeln, also noch ein wenig lauter. Wenn das überhaupt geht.

Exakt so waren unsere Sessions

Vergangenes Wochenende waren wir im Studio und haben frisches Material aufgenommen, das jetzt gemixt wird. Wie das klingt, könnt Ihr bald hören. Wie das aussieht, seht Ihr hier. Nur so viel: Wir haben noch mehr irische Musik gemacht als gedacht. Und wir haben zwei neue Stücke begonnen, die gar nicht eingeplant waren – wahrscheinlich kommt eins davon auf die angekündigte EP.