The Best from the Oktoberfest

Es soll noch immer Leute geben, die  unser wunderbares Musikvideo zu unserer nicht minder wunderbaren Volksmusikschunkelei „Heimat“ noch nicht gesehen haben. Obwohl es ja hier und hier verlinkt ist. Schade! All denen – aber auch allen anderen – widmen wir diese Bildergalerie mit den schönsten Szenenfotos aus unserem Video. Bitte durchklicken!

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Beim ersten Mal…

…sah das Cover für unsere aktuelle Single „Heimat“ so aus:

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Auch hübsch, findet Ihr nicht? Es ist eine Originalszene aus dem zugehörigen Musikvideo: der Schlussakkord. Na gut, den Lichtreflex auf dem Tank haben wir nachträglich reingefummelt.

Wir haben uns dann aber doch für einen zweiten Versuch entschieden, und da für den pieselnden Lederhosenmann vor dem  erhabenen Rhön-Panorama. Einfach der Atemberaubendheit wegen. (Ob es das Wort wirklich gibt? – Selbstverständlich, stünde es sonst hier?)

Ganz umsonst war die Arbeit aber nicht: An einigen Stellen im Netz taucht das Motiv als Startbild für das Video auf. Hier zum Beispiel. Und da könnt Ihr dann auch die Szene zu dem Foto sehen.

Schwiegermutter kommt!

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Ein bisschen ist es mit unserem Mini-Album so wie mit der Schwiegermutter, die einmal im Jahr zu Besuch kommt. In den Tagen vor der Ankunft herrscht aufgescheuchtes Treiben, alles soll perfekt sein. Da wird die Wohnung an Stellen gefeudelt, die man eigentlich noch gar nicht kannte; neue Bilder werden aufgehängt; und endlich die quietschende Türklinke geölt, die seit Monaten schon ein Geräusch macht wie die Hand einer Ritterrüstung, die man über eine Schiefertafel kratzt.

Wir haben hier auch alles hübsch gemacht: Zunächst die Bandfotos endlich mal auf den aktuellen Stand gebracht. (Schon gewusst? Wir sind vier, nicht drei Musiker.) Folgerichtig musste das Logo von der Website verschwinden, wo wir nur zu dritt zu sehen sind. Also gab es anstelle dessen einen hübschen neuen Kaktus auf dem Seitenkopf.

Dann kam eins zum anderern. Wenn wir schon dabei sind, kann man den „Kaktus-Klub“-Schriftzug auch mal der Typografie auf unserem Albumcover anpassen (Jaapokki). Und wenn wir das machen, können wir auch der ganzen Website eine frischere Typo spendieren (Muli in den Überschriften, Notizia im Fließtext).

Wir erklären den Umbau einstweilen für erledigt. Wobei, auch das kennt man von der Schwiegermutter: Wenn sie schon da ist, wird eifrig weitergeputzt, immer wenn sie nicht hinschaut. Denn sie soll ja nicht zufällig die Milchflecken in der Topfschublade entdecken, die wir vier Jahre lang übersehen haben.

Der Skandal mit den Fotos

Wir haben uns nie getraut, es anzusprechen: Seit etwa einem Jahr gibt es diese Seite, und genau so lange mogeln wir uns mit Bandfotos von Anno Dazumal durch, aus einer Zeit, als wir noch die „Comedian Rhythmists“ waren. Das an sich wäre nicht schlimm, die Fotos sind hübsch. Aber sie haben einen großen Nachteil: Sie zeigen uns nicht vollständig. Ein Skandal.

Denn seit wir unter dem Namen „Kaktus Klub“ Musik machen, sind wir zu viert. Neu im Bunde ist Andreas Voigt. Der hat zwar schon früher bei den meisten unserer Live-Auftritte den Sound abgemischt und so manches musikalische Desaster verhindert. Auf der Bühne standen wir aber zu dritt, sodass er nie offiziell zur Band gehörte.

Jetzt, wo wir nur noch Studiomusik machen, sieht das anders aus. Andi ist der Sound-Mann, der Hardware-Mann und derjenige, der dafür sorgt, dass wir sauber singen und spielen. Zum Aufnehmen treffen wir uns bei ihm zu Hause, spinnen mit ihm gemeinsam herum, bis daraus Songs werden. Damit ist er Mitkomponist, Ideengeber, Textkritiker undwasnichtnochalles. Kurz: Er gehört zur Band, volle Kanne. Und auf unseren neuen Bandfotos kann man das endlich auch sehen.

Fotos: Helmut Lang. Montage: Special K.