Mit dem gebotenen Ernst

Liebe Gemeinde, blicken wir den Tatsachen ins Auge: Bald ist Weihnachten. Die Radios im ganzen Land geben ein trostloses Klangbild ab. Kitsch, wohin man auch hört. Deswegen haben wir für Euch auf Spotify eine Playlist zusammengestellt, mit der es auch an den Festtagen ordentlich knallt. Viel Spaß damit!

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Christmas goes Kojak

Und noch ’ne Hörprobe für Euch: Klickt doch mal! Wie in unserem brandneuen Stück „Das Christkind kommt“ neun bekannte Weihnachtslieder funky zum Kochen gebracht werden – mit knackigen Bläsern, brodelnden Clavinets, wabernden Wah-wah-Gitarren und heftiger Hammond-Orgel –, das ist so geil, dass sogar das Christkind kommt. Und dann setzt Johnny zum absolut endgültigen Weihnachts-Rap an… Wer erkennt die Originalstücke alle?

Die ganze EP dazu gibt’s übrigens hier oder hier.

Das Christkind ist da!

Cover EP Wonderful X-mas Time

„Die Heilige Nacht wird wie am Perlenarmband laufen
Dank all der schönen Dinge, die wir uns wie immer kaufen
Ich bin heiß drauf wie Glühwein mit Schuss
Deine Augen leuchten wie‘n Swarovsky-Erguss“

Klingeling-ding-dong, unsere neue EP ist da und kann ab sofort geladen und gestreamt werden, zum Beispiel bei iTunes, Amazon, Google Play oder Spotify. Nicht zuletzt könnt Ihr sie auch bei unserem Label direkt kaufen, frei von Großkonzernen. (Da bekommt Ihr die Musik sogar in besserem Sound als anderswo.)

Erst steigen wir kitschig ein, wie es sich für Weihnachtspop gehört. Doch nach dem Refrain von „Wonderful X-mas Time“ stellt sich schnell ein unwiderstehlicher kubanischer Retro-Groove ein, zu dem wir unsere sarkastischen Texte rappen: Die Heilige Nacht ist das, was man vorher eingekauft hat. Und Weihnachtspop ist nichts weiter als Pop plus Schlittenschellen.

Wem das nicht reicht, der bekommt eine Langversion von „Wonderful X-mas Time“, die hier tatsächlich „Maxi-Version“ heißt. Zum Kitsch kommt Bombast, mit Kirchenorgel, Pauken und Röhrenglocken – aber auch ein flockiges Percussion-Solo. Versprochen: Obwohl die Version 50 Prozent länger ist, wird’s nicht langweilig.

Dann reicht’s auch mit den Schlittenschellen? Okay! „Das Christkind kommt“ ist eine garantiert schellenfreie Nummer, nagelneu geschrieben und produziert, bei der wir Euch total tanzbare Funk-Grooves um die Ohren hauen. „Christkind“ basiert nur textlich auf „Leise rieselt der Schnee“. Leise ist da gar nichts, ein druckvolles Schlagzeug bringt Wah-Wah-Gitarren, Slap-Bass und 70er-Jahre-Clavinets zum Brodeln, vorangepeitscht durch zackige Bläser-Stakkati. Das klingt ungefähr so weihnachtlich wie der Soundtrack von „Kojak“, nur noch besser tanzbar.

Und schließlich packt „Bescherung“, eine kurze, aber wilde Nummer im C64-Sound, alle Panikgefühle in ein Musikstück, die jeder von uns schonmal auf dem Höhepunkt des Heiligen Abends hatte. Wer diesen Instrumentaltrack überstanden hat, braucht erstmal Glühwein, stimmungsvoll kredenzt im LED-Lichterschein. Replay.

Für uns ist die Veröffentlichung wie vorgezogene Weihnachten. Und wir sind rasend gespannt, wie Euch die EP gefällt.


Trackliste:

  1. Wonderful X-mas Time (Remix)
  2. Das Christkind kommt (Leise rieselt der Schnee)
  3. Bescherung
  4. Wonderful X-mas Time (Maxi-Version)

Einmal werden wir noch wach – jetzt vorbestellen!

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Jetzt dauert es nicht mehr lange, morgen endlich kommt unsere neue EP raus: „Wonderful X-mas Time“. Bei unserem Label Éclaire Records sind sie vorwitzig genug, seit ein paar Tagen unser atemberaubendes neues Cover zu zeigen, siehe den Screenshot oben. Noch besser: dort findet Ihr auch schon die ersten kurzen Hörproben.

Morgen dann, im Laufe des Tages, wird der Shop des Labels freigeschaltet. Außerdem werden die Songs in allen bekannten Downloadläden erhältlich sein: Apple Music, Amazon, Spotify, Deezer, Google Play – you name it.

Dann melden wir uns auch wieder hier. Einstweilen haben wir ganz schön damit zu kämpfen, dass wir nicht platzen vor lauter Vorfreude. Zum Beispiel über die Ansicht in iTunes, die Ihr unten seht: Bei iTunes kann man nämlich die EP und das exklusive digitale Beiheft schon jetzt vorbestellen und bekommt sie im Moment des Erscheinens automatisch aufs Gerät geladen – ein nachgerade religiöser Vorgang.

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Wir wünschen einen funky Advent

Natürlich, es ist ganz wichtig, dass Ihr jetzt alle unser neues Mini-Album „Rebell“ hört. Aber zur Jahreszeit passt halt gerade unsere Single vom letzten Jahr: „Wonderful X-mas Time“. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Mehr noch, das ist ein wunderbarer Tipp: Weil man mit so ollen Kamellen wie „Last Christmas“ oder „All I Want for Christmas“ ja sowieso nicht in Stimmung kommt, ist „Wonderful X-mas Time“ eigentlich das einzige Stück Weihnachtspop, das Weihnachtsbäume zum Tanzen bringt. Probiert es aus!

Und nu?

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Also gut, fragt Ihr uns immer wieder, Ihr habt also jetzt diesen komischen Weihnachtssong gemacht. Davor diese Technonummer mit dem Trabi, jaja. So weit so gut. Und irgendwie habt Ihr auch noch eine alte Liveaufnahme hier auf Eure Website gestellt, danke dafür. Aber was genau habt Ihr jetzt eigentlich vor? So (und genau so) fragt Ihr uns, und Ihr macht dabei ein ganz investigatives Gesicht, so wie Columbo, wenn er eine völlig harmlos klingende Frage gestellt hat, von der er genau weiß, dass Sie den Verdächtigen in die Enge treibt.

Ein Tipp: Die beiden Knetmännchen in diesem Beitrag, sie geben keinerlei Hinweis. Zwar stehen sie symbolisch für unser Verständnis von guter Unterhaltung – immer schön bunt, Hauptsache tanzbar – , aber mit unseren weiteren Projekten hat das nichts zu tun.

Sollen wir wirklich schon etwas verraten? Oder lösen wir dann Spoileralarm aus? Und in der Folge eine Rasterfahndung, Hausdurchsuchungen, GSG-9-Einsätze, einen NSA-Geheimkrieg, der andauert, bis in den USA wieder Waterboarding erlaubt ist – mit unabsehbaren Folgen, vor allem für die Wasservorräte in Kalifornien?

Die Antwort auf so eine Frage kann nur lauten: Ja, ja, und nochmals ja.

Deshalb so viel: Nach unseren beiden digitalen Singles trauen wir uns an ein größeres Format. Wir werden eine digitale EP herausbringen, also ein Set von vier Tracks. Yessir, vier!  Dabei werden wir das musikalische Spektrum rasant erweitern. Nach Weihnachtspop und 90er-Techno bei den letzten Malen, gibt’s diesmal Folkrock und Hiphop, Punk und Bar-Jazz. Kein Scherz. Eine EP, so vielfältig wie bei manchen Bands nicht einmal das Best-of-Album. Und rappelvoll mit schrägen Texten und unerwarteten Soloinstrumenten.

So, das reicht jetzt aber. Nicht zu viel verraten, sonst kriegen wir am Ende genau die versprochenen Punkte nicht hin. Wir werden in den kommenden Wochen hier und da noch ein bisschen was erzählen, wenn wir sicher sind, dass es klappt. Zum Beispiel werden wir beim Publishing wohl einen neuen Weg wählen, das verhandeln wir gerade. Und dann können wir auch sagen, wann es soweit sein wird mit der EP. Joa, und ein paar Aufnahmen müssen wir auch noch machen, logisch.

So, nu isses raus.